Methoden des Unterrichts
Unterrichtsmethoden: ZielsetzungUnser Ziel ist, den Unterricht methodisch so zu gestalten, dass er Schüler unterschiedlicher Fähigkeiten und unterschiedlichen Potenzials fördert und fordert, damit sie ihre Fähigkeiten entwickeln und inhaltliche, methodische und soziale Kompetenzen erwerben.
Grundlage ist für uns die lerntheoretische Vorstellung, dass Lernende Wissen nicht einfach übernehmen, sondern dass sie ihr Wissen strukturieren. Wirkliches Lernen geschieht erst beim Rekonstruieren. Dieses Lernen wird vertieft, wenn sich ein persönliches Interesse und eine vertrauensvolle Arbeitsbeziehung entwickeln.
Unterrichtsmethoden: Praxis
Die Schüler erwerben ein Basiswissen an kooperativen Lernformen. Der Lehrer sorgt durch eine klare
Instruktion: für
Sicherheit, Verbindlichkeit und Sichtbarkeit des Denkens. Dabei wird der Unterricht als didaktische Route geplant, die
immer wieder an die Vorstellungen des Schülers anknüpft, Neues präsentiert und verarbeiten lässt.
Den heterogenen Voraussetzungen und Bedürfnissen der Schüler wird mit binnendifferenzierenden Methoden
begegnet. Hierfür
sind komplexe Aufgaben und ihre Differenzierung durch den Einsatz von Strukturhilfen wichtig: Alle Schüler bekommen
die gleiche Aufgabenstellung, aber ein unterschiedliches Maß an Strukturhilfen.
Neben der Vermittlung von Fachinhalten richtet sich die Unterrichtsplanung auf die Aneignung von Lern- und Arbeitstechniken
sowie auf die Entwicklung einer respektvollen Gesprächskultur.
Dazu werden sowohl die Fähigkeit zur Präsentation erarbeiteter Ergebnisse als auch die Reflexion von Lernprozessen mit
ihren sozialen Kompetenzen planvoll eingeübt.
Die in den letzten Jahren trainierten kooperativen Lernmethoden müssen im Kollegium gefestigt werden, neue Kollegen müssen sich einarbeiten. Ein Methodencurriculum mit den von Schülern zu beherrschenden Methoden ist zur Orientierung und Kooperation unter den Lehrer zu erstellen.
Unterrichtsorganisation
Unterrichtsorganisation: ZielsetzungUm ein angenehmes Lernklima und eine entspannte Arbeitsatmosphäre, in der Schüler miteinander arbeiten können und sich Hilfe und Unterstützung holen können, muss der Unterricht richtig rhythmisiert sein. Außerdem muss die Organisation Möglichkeiten zur Differenzierung bieten.
Unterrichtsorganisation: Praxis
Der Unterricht wird möglichst in drei Doppelstunden-Blöcken (außer Fremdsprachen) mit zwei großen
Pausen organisiert. In
den Pausen hat die Kantine geöffnet, zu Beginn der zweiten Pause findet in der Organisationszeit ein Treffen zwischen den
Klassen und dem Klassenlehrer statt. Die geraden Unterrichtsstunden dauern deshalb nur 40 Minuten.
In einer Reihe von Fächern wird differenziert. In Englisch und Mathematik ab Klasse 6 oder 7, in Deutsch ab Klasse 8, das Fach Gesellschaft und die Naturwissenschaften ab Klasse 9 oder 10. Dabei wird in der Regel zu zwei Klassen ein zusätzlicher Kurs gebildet und auf zwei verschiedenen Niveaus unterrichtet. Die Durchlässigkeit zwischen den Kursniveaus für Umstufungen bleibt erhalten. Der Unterricht wird im jeweiligen Fach koordiniert. Arbeiten werden überwiegend als Vergleichsarbeiten geschrieben.
Der Wahlpflichtbereich (zwei Fächer von Klasse 7 an) dient der unterschiedlichen Fachwahl und Schwerpunktsetzung nach Interessen. In Klassenstufe 11 werden die Klassen nach Projekten, an denen fächerübergreifend gearbeitet wird, zusammengesetzt. In der Studienstufe werden zwölf Leistungskurse in zwei Leistungskursblöcken angeboten. Ziel ist es hier, einen möglichst kompakten Stundenplan zu erstellen.
Unterrichtsorganisation: Entwicklung
In einigen Klassenstufen und Fächern wird zurzeit intensiver Binnendifferenzierung bzw. klasseninterne
Differenzierung erprobt, um die Vorteile einer heterogenen Lerngruppe zu nutzen.
Für die neu gestaltete Oberstufe (Profil-Oberstufe ab 2008) planen wir vier verschiedene Profile.
Klassenlehrer und Klasse
sozialer Verband: ZielsetzungZiele wie wertschätzende Beziehungen, Wohlfühlen in der Gemeinschaft, Teilnahme am Schulleben, Erlernen demokratischer Grundwerte und respektvoller Umgang miteinander zeigen die Bedeutung einer funktionierenden Klassengemeinschaft und engagierter Klassenlehrer.
sozialer Verband: Praxis
Die Klassen werden von Klasse 5 bis Klasse 10 von einem oder zwei Klassenlehrern durchgehend geführt. Zur Unterstützung
der Klassengemeinschaft und der Beziehung Klassenlehrer/Klasse gibt es in den Klassen 5-10 eine Tutorenstunde pro Woche.
Für alle Klassenstufen findet eine tägliche Organisationszeit der Klassenlehrer mit der Klasse statt.
Für die Verbindlichkeit der Zusammenarbeit zwischen Eltern und Lehrern ist das Gelbe Heft eine unverzichtbare
Einrichtung.
Als Hausaufgaben- und Mitteilungsheft wird es jede Woche von Eltern und Klassenlehrern unterschrieben.