Hausboote - Eine Semesterarbeit zum Thema Architektur des LK Kunst 13 (Rose)

Im September 2006 erkundete der Kurs mit einem Architekten vom Kanu aus die zukünftigen Liegeplätze von Hausbooten in Hamburg. Der Ausflug bei schönstem Wetter begann nahe des Berliner Tors und ging im Bogen durch das Bille-Becken und das Hochwasserbassin. Architekt Stefan Rogge, Hausbootkenner und zugleich begeisterter Paddler, zeigte den Schüler/innen die von der Stadt Hamburg zur Hausbootnutzung ausgeschriebenen Plätze. Er wies sie auch in die Vorgaben und Sicherheitsmaßgaben der Stadt ein. Die Schüler/innen suchten sich je einen freien Platz für die persönliche Hausbootplanung aus und fotografierten diesen (siehe Fotos)

Zurück in der Schule begann die konkrete Planung des Hausboots. Ein Nutzer wurde individuell festgelegt und dessen Bedürfnisse definiert. Danach richtete sich dann die weitere Planung. Dann wurde an verschiedenen Beispielen das Zeichnen von Grundrissen eingeübt. Später folge der Bau des eigentlichen Modells im Maßstab 1:50, erst als Entwurfsmodell aus Pappe, später aus Materialien, die die geplante Umsetzung möglichst realitätsgetreu wieder geben sollten.

Anfang Oktober war Architekt Rogge dann im Unterricht, um den Arbeitsfortschritt mit jeder Person einzeln zu besprechen (siehe Fotos).

Die Hausbootmodelle wurden dann weiter fertig gestellt und Anfang November vor den Architekten Jörg Purwin und Dirk Anders präsentiert (siehe Fotos). Dabei gehörte zu jedem Hausbootmodell der gezeichnete Grundriss mit Schnitt und ein Präsentationsfoto, auf dem das Modell in das beim Paddeln geschossene Foto vom Liegeplatz eingearbeitet war.

Die Hausbootmodelle können einige Zeit in der Vitrine vor der Biosammlung bewundert werden, die Zeichnungen und Fotos hängen im Arbeitslehreflur an der Wand (siehe Fotos).