Die JLS ist Kork-Sammelstelle - seit dem 1.1.2005 !

Kork ist ein Naturprodukt.
Er wird aus der Rinde einer Korkeiche gewonnen.
Sie werden aus der Rinde gestochen. Aus den Resten wird Korkschrot hergestellt,
den man z.B. für Schuhsohlen nutzen kann.
Nach der Korkrinden-Ernte braucht die Korkeiche 3 bis 5 Jahre, um sich zu erholen.
Das ist sehr viel Zeit, und deswegen ist Kork auch so wertvoll.
Man sollte daher gebrauchte Korken sammeln und sie zu einer Sammelstelle bringen.
An unserer Schule steht ein Sammelbehälter im Flur direkt vor dem Schulbüro!
Von dort werden sie zu den Winterhuder Werkstätten gebracht.
Dort arbeiten viele behinderte Menschen, die hier einen Arbeitsplatz gefunden haben.
Sie sortieren die Korken zunächst manuell,
weil meistens viele Gegenstände mit in den Säcken sind, die nicht hineingehören.
Auch Korken mit Plastikteilen gehören nicht hinein,
weil sonst die Maschine kaputt gehen könnte!
![]() Es gibt ihn in zwei verschiedenen Größen (ca. 5 mm und 3mm). Der Korkschrot wird zu einem angemessenen Preis verkauft und im Hausbau als Dämmmaterial benutzt. Wie kam es dazu, dass wir - die 7d - uns mit den Korken beschäftigt haben?Frau Schackopp brachte uns ein Plakat von dem NaBu (Naturschutzbund) mit, das im Lehrerzimmer aushing. Auf diesem Plakat war die neueste Aktion zu sehen: Man sollte die längste Korkenschlage der Welt basteln. Wir hatten sehr große Lust daran teilzunehmen! Viele Kinder aus unserer Klasse brachten nun große Tüten mit Korken mit, die sie zu Hause gesammelt hatten. |
Ein Mädchen brachte aus der Weinhandlung Xaver Steidel (Kollausfraße) vier große Säcke mit.
So hatten wir genug Korken - einige blieben schließlich sogar noch übrig.
Die Korken fädelten wir mit viel Arbeit in den Pausen im Gruppenraum -
nicht etwa in den Stunden - oder auch zu Hause auf.
Doch es gab Probleme: Wir wussten zuerst nicht, wie wir die Korken auffädeln sollten.
Aber dann hatten wir einen Weg gefunden:
Wir bohrten zuerst in jeden Korken mit der Bohrmaschine ein Loch.
Das geschah bei einigen Leuten zu Hause.
Dann legten wir den Korken waagerecht vor uns hin und fädelten mit einer Nadel
einen sehr langen Faden hindurch - noch ein zweites Mal durch den Korken,
und schließlich einen Knoten in den Faden,
damit nichts verrutscht.
Dabei musste ein Abstand von etwa 10cm entstehen - und das immer wieder!
Damit aus der Schlange nicht ein riesiges, verknotetes Bündel wurde, wickelten wir diese
Korkenschlangen um Pappkartons, die wir aus Supermärkten holten.
Schließlich fand der Wettbewerb statt:
Die Fahrt mit den Kartons zum Rathausmarkt war aufregend,
lustig und auch etwas langweilig, weil sie lang war.
Wir fuhren mit der AKN und der S-Bahn.
Dabei sprachen uns viele Leute an und fragten,
wofür wir die Kästen mit den Korken brauchen.
Beinahe wäre noch etwas schief gegangen,
weil Frau Schackopp eine Station zu früh ausgestiegen war.
Unsere Schlange lang schließlich in der Spitalerstraß und wurde 720 m lang!
Das reichte zum 2. Platz, einem Kinobesuch mit der ganzen Klasse!
Wir dachten, dass wir uns den Film selber aussuchen könnten,
das war aber leider nicht so. Also gingen wir in den Tiefsee-Naturfilm "Deep Blue".
An diesem Text haben alle Schüler der 7d mit gewirkt. |
