Über den Tellerrand schauen
Warum beteiligt sich die JLS an dem Projekt "TuSch"? Das ist ganz einfach. Viele unserer Schüler haben bisher noch nicht allzu viele Erfahrungen außerhalb ihrer Lebensumstände machen können. Sie kennen das Leben in ihrer Familie und in der Schule, wo sie mit allen Regeln und Ritualen vertraut sind und sich aufgehoben fühlen. Aber ist das schon das ganze Leben? Mit Sicherheit nicht, denn auch Verunsicherung, die Auseinandersetzung mit dem Unbekannten und den Fragen, die daraus entstehen, eben der Blick über den eigenen Tellerrand ist absolut wichtig im Prozess des Erwachsenwerdens.
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Dies genau bietet die Begegnung und die Zusammenarbeit mit einer künstlerischen, kulturellen Einrichtung, wie Kampnagel sie darstellt. Das TuSch-Projekt bietet uns allen eine Chance, neue Impulse zu erhalten, sich mit unbekannten Fragen auf vielfältige Weise zu beschäftigen, die Dinge des Lebens mit mehr Kreativität und Fantasie zu betrachten und zu verarbeiten. Der Stern in der Nudelsuppe kennt nur sein eigenes Rezept. Wir haben die Chance, auch in anders gekochten Gerichten die Nudel zu sein!
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SchülerInnen der JLS |
Mit großer Begeisterung stelle ich fest, dass unsere SchülerInnen, die ich alle aus dem DSP-Unterricht kenne, in dieser professionellen Umgebung spielerisch alle noch einen Zahn zulegen. Sie geben alles, lassen sich hundertprozentig auf die Impulse von Ron Bieganski ein, strengen sich an, entwickeln Mut zur Fantasie, spielen mit fremden Jugendlichen zusammen, stellen Kontakte her und es sieht so aus, als würden sie sich schon lange kennen. Am Ende verlassen sie den Probenraum erschöpft und mit sich selbst zufrieden. Sie haben eine Grenzerfahrung gemacht, aus der sie mit Stärke und Selbstbewusstsein herausgehen. Eine gute Sache! |