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Trip to Alaska – Part 2


01.11.2008

Friday 4th October

Nachdem wir am vorherigen Tag auf einen Berg geklettert waren, ging es heute etwas ruhiger zu. Die ganze Gruppe (bestehend aus den Deutschen und den alaskanischen Gastgebern) freute sich schon aufs „Neon Bowling“ im naheliegenden Dimond Center. Bowling in den USA ist nicht wie bei uns „just for fun“, es ist Volkssport! Und was Neon Bowling ist, sahen wir abends - dort gab es nur Schwarzlicht und alle die so schlau waren, etwas Weißes anzuziehen, leuchteten den ganzen Abend. Es gab auch noch eine Karaoke-Maschine, und die alaskanische Lehrerin Fauna Hancock (die in einer Band singt) hat sich natürlich toll behauptet, wohingegen sich Herr Muth und Herr Urban aufs schlechteste niedergesungen haben. Trotzdem (oder gerade deswegen) war der Abend ein großer Erfolg und müde gingen alle nach Hause.

Saturday – Trip to the Sealife Center in Seward


Treffpunkt war an der High School um 11.50 Uhr, komplett waren wir erst um 12.20 Uhr, der Bus kam dann um 13.15 Uhr. Der Tag fing also schon gut an, doch als wir mit dem Bus nach Seward gefahren sind, kam der wirkliche Grund für manche Erkältung. Es war nämlich ein stinknormaler Schulbus. Es war trotzdem (wie immer) sehr lustig, da wir die tolle Berglandschaft richtig sehen konnten und jeder Alaskaner eine riesige „Snackbag“ mit hatte. Also gab es Süßigkeiten bis zum Umfallen für 2 Stunden Fahrt. Es gab aber auch einen kleinen Zwischenstop am Wildlife Center, welches eingekesselt von wolkenverhangenen Bergen genau 3 Tierarten beherbergte. Bären, Moose (Elche) und Rentiere. Wir haben uns kurz draußen in der Kälte die Beine vertreten, um danach in den noch kälteren Bus zu steigen. Im Sealife Center angekommen, durften wir gleich die vielen Aquarien bestaunen, was wirklich aufregend war, da es dort Tiere gab, von denen wir noch nicht einmal wussten, dass sie überhaupt existieren. Am Abend haben wir nach einer Lehrstunde über die Wassertiere von Alaska noch in Gruppen kleine Squids (Tintenfische) seziert, was jedem viel Spaß gemacht hat. Irgendwann mussten wir alle schlafen gehen, direkt neben den Aquarien. Mädchen links, Jungen rechts, was nach amerikanischen Vorschriften strikt durchgeführt werden musste und auch für die Lehrer galt.

Sunday – Trip on a Boat to the Sea


Der Boden war hart, die Matten dünn, also war so gut wie jeder sehr müde, als wir um 6.45 Uhr (!) geweckt wurden. Beim Frühstück, gespendet vom Sealife Center, wurde noch ein kleines Quiz von den Tischgruppen bestritten und dann hatten wir 1 Stunde Zeit, um die fünf Straßen von Seward auszukundschaften. Nachdem wir uns wiedergetroffen hatten, sind wir zusammen zum Hafen gelaufen um auf ein Schiff zu steigen, das etwa der Größe eines Hamburger Hafenrundfahrtschiffes entsprach, und man hätte vermuten können, dass es genau diesen Zweck erfüllen sollte. Weit gefehlt!

Als wir etwa eine Stunde auf dem Golf von Alaska herumgefahren waren, wurde uns klar, dass dies ein sehr schnelles Boot war und ein paar Alaskanern (!) wurde sogar schlecht. Wir haben ab und zu bei den Felsen Stopps gemacht um ein paar Seelöwen, Otter und Adler zu fotografieren. Dann sind wir weitergefahren und haben sogar ein große Gruppe von 15 Orkas (Killerwalen) gesehen und natürlich auch fleißig fotografiert. Es ging weiter zum „Portage Glacier“ , einem riesigen Gletscher, der wirklich Lärm machte, denn ab und zu fiel ein Stück Eis ins Wasser. Zuerst dachte man, das sei kein großes Kino, doch etwa 10 Sekunden später dröhnten einem vom Aufprall die Ohren. Wir traten die Rückfahrt an und trafen auf ein Paar Buckelwale, die für uns einige Meter vom Schiff sogar noch einmal komplett auftauchten.
Für die meisten von uns gehörte dieser Boottrip zu den schönsten Erlebnissen dieser Reise.

Die Rückfahrt im Bus war diesmal wesentlich angenehmer, da die Heizung lief. Fauna musste mit ein paar Alaskanern noch schimpfen, da diese vergessen hatten ihre Eltern anzurufen, dass wir später als geplant eintreffen würden. Und eben diese Eltern standen nun an der Schule und mussten erfahren, dass wir erst in 1 ½ Stunden eintreffen würden. Doch auf dem Parkplatz der Schule haben sich alle gefunden, sind nach Hause gefahren, um den Schlaf der letzten Nacht nachzuholen.

Monday – 6th October


Heute hatten wir nur Schule und keine Nachmittagsaktion, was auch mal ganz angenehm war. In der Schule wurde noch diskutiert, ob wir (wie geplant) Freitag zu „Evita“, dem Musical, bei dem Scott (Davids Host) mitspielte, gehen sollten oder doch lieber zu einem Football-Spiel der Schule. Am Ende wurde sich darauf geeinigt, dass die Hälfte der Gruppe zum Musical und die andere Hälfte zum Football ging, so war jeder glücklich und zufrieden. Am Nachmittag hat sich ein größerer Teil der Gruppe privat in der Mall verabredet, wobei der Fahrservice hauptsächlich von Madi und Jameson wunderbar organisiert wurde. In der Mall hatten alle Spaß und waren solange Shoppen, bis sie müde zurück zu den Essständen kamen, doch manche kamen auch nicht. Eine halbe Stunde nach der vereinbarten Treffpunktzeit machten wir uns Sorgen und gingen die drei Verlorenen suchen. Noch eine weitere halbe Stunde später wurden die Gesuchten gefunden, die einfach eine zu große Ausdauer beim Einkaufen bewiesen und die Zeit vergessen hatten. Wir fuhren etwa um 18 Uhr nach Hause. Damit war noch Zeit für die Familien übrig.

Tuesday – 7th October


Noch ein (fast) freier Tag. In der Schule besuchten wir die Klassen unserer Hosts oder hielten unsere Präsentationen. Im Homeroom wurden wir von unseren Lehrern darauf hingewiesen, abends in unseren Familien die Debatte zwischen McCain und Obama im Rennen um die Präsidentschaft ansehen zu können. Die Diskussionen am nächsten Tag in der Schule über die Kandidaten waren Beleg dafür, dass viele Schüler ausnahmsweise mal genau das getan haben, was unsere Lehrer geraten hatten.

Wednesday – Trip to the Zoo


Bevor es in der dritten Stunde zum Zoo ging, sahen wir uns in der zweiten eine Präsentation über die Navy-Klasse von ein paar daran teilnehmenden Schülern an. Es ging darum, uns Deutschen zu erklären, wieso es „Navy“ als Unterrichtsfach gibt. Dabei denkt man natürlich ans Rekrutieren unschuldiger Schüler, aber ganz so schlimm ist es nicht. Wenn man diese Klasse besucht, werden einem bestimmte Dinge wie z.B. „Drills“ beigebracht, doch hat man nach der Schule nicht die Pflicht zur Navy zu gehen. Außerdem teilte einer der Kurslehrer mit, dass das Verhältnis im Kurs zwischen Jungen und Mädchen oftmals ausgeglichen sei. Die Präsentation war interessant, wird aber die wahrscheinlich allgemeine Meinung in der Gruppe über Navy, Army oder Air Force als Unterrichtsfach nicht so schnell ändern.

Dann ging es auf zum Zoo, der sich nur 5 min. entfernt von der Schule. Trotzdem nahmen wir den Schulbus, in dem allerdings genauso kalt war wie es beim Laufen gewesen wäre. Aber Laufen ist eben nicht so beliebt in Alaska.
Der Zoo war natürlich nichts gegen das, was wir in Seward ohne Käfige gesehen hatten, aber eben doch anders als man es kennt. Hier gab es natürlich keine Elefanten und Giraffen, sondern Bären, Moschusochsen, Moose, einige seltene Vogelarten und auch Tiger, die aber nicht ganz in das Bild passten. Doch es gab auch Eisbären, über die wir auch noch mal eine Präsentation sehen durften und anschließend sogar die Tiere selbst. Um kurz vor 14 Uhr sind wir wieder in der Schule angekommen und durften nach Hause fahren.

Am späten Nachmittag stand ein Kinobesuch der ganzen Gruppe auf dem Programm. Wir wollten uns „Wall-E“ ansehen, was eine gute Idee war, denn dieser Film hatte nicht sehr viel mit Sprache zutun, so war es für jeden einfach ihn zu verstehen. Im Kino konnte man sich Pizza machen lassen, diese wurde einem dann zum Platz gebracht. Der Film hatte eine kritische Botschaft in Bezug auf Müllproduktion, ungesunde Ernährung und den immer größeren Wunsch nach Bequemlichkeit der Menschen. Das war nun ein echter Widerspruch zu unserer Vollversorgung im Kino und wir fragten uns, wieso es immer die Amerikaner mit den großen Fast Food Ketten sind, die solche Filme machen.

Thursday – 9th October


Da Donnerstag war, sind heute sind wieder alle Schüler der Navy Klassen in ihren Uniformen zur Schule gekommen. Außerdem sollten in der dritten Stunde die Deutschen zu Faunas Deutschunterricht kommen, da wir Puppentheater machen sollten, was den trüben Tag (man konnte die Berge aus den Klassenräumen nicht mehr sehen) erheiterte. Nach der Schule hatten wir Zeit, um uns auf das Eishockeyspiel der „Alaska Aces“ vorzubereiten. Manche Familien brachten Kuhglocken mit, um beim Spiel Stimmung, aber vor allem um Lärm zu machen. Das Spiel war aufregend, besonders weil das Eis, wegen einer Kampagne gegen Brustkrebs, Pink gefärbt wurde. Eishockey ist in bei den Alaskanern eine fast ebenso große Sportart wie Football in den ganzen USA, denn sie haben ein wirklich gutes Team, dass nur leider an diesem Abend verloren hat.

Friday – Downtown


Die deutsche Gruppe hatte nur 2 Schulstunden und ist dann durch selbst organisierten Fahrservice der Familien in die Stadt gebracht worden. Downtown sind wir in ein Museum über die Geschichte Alaskas gegangen, wir hatten einen guten Guide und man lernte mal etwas über den Staat. Danach sind wir in ein Erdbebenmuseum gegangen, wo wir uns einen ganz schönen Film über den Denali National Park angesehen haben, in den wir in der letzten Woche fahren wollten.

Nach den Museumsbesuchen hatten wir mehrere Stunden, um in der großen 5th Ave. Mall shoppen zu gehen. Das war für ein paar zu viel und für die meisten viel zu wenig Zeit. Doch am Ende hatten die Lehrer die größte Ausbeute an Kleidung und allem anderem, was man in Hamburg auf keinen Fall so billig bekommt. Doch besonders Herr Urban hatte Glück, denn der wollte sich eine Hose für 30$ kaufen, die Dame an der Kasse hielt das anscheinend für zu teuer, denn die gab ihm so viele Rabatte, dass er am Ende nur noch 5$ dafür bezahlen musste. Wundersame Geschäftspraktiken.

Am Treffpunkt standen immer noch ein paar, die schon eine Stunde zuvor hätten abgeholt werden müssen, um zum Football-Spiel zu fahren. Irgendwann wurden auch sie abgeholt und so machte sich der übrig gebliebene Teil der Gruppe auf zum Musical „Evita“. Das Stück, welches von einem Amateur-Theater aufgeführt wurde hat wirklich allen gefallen.

Das war das Ende der zweiten Woche in Anchorage/Alaska von: Louisa Rascher (10h)…die dritte folgt zusammen mit etlichen Bildern in Kürze…

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