Latein
S a l v e t e !
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An der Heinrich-Hertz-Schule kann man ab Klasse 7 nicht nur zwischen den Tochtersprachen des
Lateinischen, nämlich Französisch oder
Spanisch, wählen, sondern auch die Muttersprache Latein lernen.
Und es gibt viele gute Gründe, ad fontes zu gehen und sich gleich für Latein zu entscheiden!
Anders als in den modernen Fremdsprachen steht nicht die Kommunikationsfähigkeit in der Fremdsprache im Mittelpunkt, – obwohl auch im Lateinunterricht manchmal lateinisch gesprochen und gesungen wird – sondern die Beschäftigung mit Texten und Sprache. Daher ist die Unterrichtssprache Deutsch.
Sehen wir uns einmal an, was dazu gehört, um einen lateinisch geschriebenen Text verstehen und in die deutsche Sprache übertragen zu können.
Da ist zunächst der Wortschatz.
Beim Vokabellernen stellen wir fest, wie lebendig die lateinische Sprache noch immer ist. Wir finden sie einfach überall:
Latein steckt in Lehnwörtern, Fremdwörtern aus allen Bereichen, Neuschöpfungen in der Werbung, in der englischen Sprache (weit über die Hälfte des englischen Wortschatzes stammt direkt oder indirekt aus dem Lateinischen!) und nicht zuletzt in moderner Literatur von Harry Potters Zaubersprüchen bis zu lateinischen Texten für eine Europahymne.
>> Wer lateinische Vokabeln lernt, erweitert damit nicht nur sein Ausdrucksvermögen, sondern erwirbt auch einen Grundwortschatz, der das Entschlüsseln unbekannter Fremdwörter und das Erlernen weiterer Fremdsprachen (z.B. Spanisch in der Oberstufe!) erheblich erleichtert.
Dann ist da die Struktur der Sprache. Um Texte verstehen zu können, genügt es nicht die Bedeutung eines Wortes zu wissen, man muss auch erkennen, welche Rolle dieses Wort im Satz spielt. Wir reden also darüber, woran man z.B. erkennt, ob das Wort „Hund“ in einem bestimmten Satz bedeutet, dass der Hund etwas tut oder dass mit ihm etwas getan wird. Dabei stellen wir Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Sprachen Latein, Deutsch und häufig auch Englisch fest.
Wer sich mit lateinischer Grammatik beschäftigt, vertieft auch seine Kenntnisse der deutschen Grammatik und erwirbt ein grammatisches Grundwissen. Das macht ebenso wie der Grundwortschatz das Erlernen weiterer Fremdsprachen deutlich leichter. Außerdem trainiert er kontinuierlich seine Lesekompetenz, denn im Lateinischen kommt es dabei auf jeden einzelnen Buchstaben an.
Schließlich sind da die Inhalte.
Zum Verständnis eines Textes gehört neben Vokabel- und Grammatikkenntnis auch das Wissen um den kulturellen Zusammenhang, in dem dieser Text steht. Und die Beschäftigung mit der antiken Kultur lohnt sich, denn wie die Sprache selbst lebt auch sie weiter und prägt unsere Gegenwart. Es genügt schon, einmal wachen Auges durch Hamburg zu gehen, um zahlreiche Spuren zu entdecken – eine goldene Merkurstatue z.B., oder tempelartige Gebäude. Und haben wir nicht auch Senatoren? Und ein Thalia-Theater? Und Foren? Und Thermen?
>> Wer sich mit lateinischen Texten beschäftigt, lernt seine Umwelt aufmerksamer zu betrachten und durch den ständigen kritischen Vergleich zwischen antiker und heutiger Kultur zu eigenen fundierten Wertvorstellungen zu finden.
All das erarbeiten wir in den ersten Jahren mit Hilfe unseres Lateinbuches Cursus, später an Originaltexten.
Zuletzt ist da noch der Blick auf ein späteres Studium. Trotz aller Reformen an den Universitäten werden auch weiterhin für zahlreiche Studiengänge Lateinkenntnisse verlangt. Und die erwirbt man noch immer am besten in der Schule und nicht in einem Intensivkurs an der Uni oder einem privaten Institut!
H.Wille
Und es gibt viele gute Gründe, ad fontes zu gehen und sich gleich für Latein zu entscheiden!
Worum geht es im Lateinunterricht?
Anders als in den modernen Fremdsprachen steht nicht die Kommunikationsfähigkeit in der Fremdsprache im Mittelpunkt, – obwohl auch im Lateinunterricht manchmal lateinisch gesprochen und gesungen wird – sondern die Beschäftigung mit Texten und Sprache. Daher ist die Unterrichtssprache Deutsch.
Sehen wir uns einmal an, was dazu gehört, um einen lateinisch geschriebenen Text verstehen und in die deutsche Sprache übertragen zu können.
Da ist zunächst der Wortschatz.
Beim Vokabellernen stellen wir fest, wie lebendig die lateinische Sprache noch immer ist. Wir finden sie einfach überall:
Fenster – Nivea – Manuskript – Boni – admiration a.m. / p.m. – Exit – Deodorant – Computer – ERROR et cetera ....
Latein steckt in Lehnwörtern, Fremdwörtern aus allen Bereichen, Neuschöpfungen in der Werbung, in der englischen Sprache (weit über die Hälfte des englischen Wortschatzes stammt direkt oder indirekt aus dem Lateinischen!) und nicht zuletzt in moderner Literatur von Harry Potters Zaubersprüchen bis zu lateinischen Texten für eine Europahymne.
>> Wer lateinische Vokabeln lernt, erweitert damit nicht nur sein Ausdrucksvermögen, sondern erwirbt auch einen Grundwortschatz, der das Entschlüsseln unbekannter Fremdwörter und das Erlernen weiterer Fremdsprachen (z.B. Spanisch in der Oberstufe!) erheblich erleichtert.
Dann ist da die Struktur der Sprache. Um Texte verstehen zu können, genügt es nicht die Bedeutung eines Wortes zu wissen, man muss auch erkennen, welche Rolle dieses Wort im Satz spielt. Wir reden also darüber, woran man z.B. erkennt, ob das Wort „Hund“ in einem bestimmten Satz bedeutet, dass der Hund etwas tut oder dass mit ihm etwas getan wird. Dabei stellen wir Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Sprachen Latein, Deutsch und häufig auch Englisch fest.
Wer sich mit lateinischer Grammatik beschäftigt, vertieft auch seine Kenntnisse der deutschen Grammatik und erwirbt ein grammatisches Grundwissen. Das macht ebenso wie der Grundwortschatz das Erlernen weiterer Fremdsprachen deutlich leichter. Außerdem trainiert er kontinuierlich seine Lesekompetenz, denn im Lateinischen kommt es dabei auf jeden einzelnen Buchstaben an.
Schließlich sind da die Inhalte.
Zum Verständnis eines Textes gehört neben Vokabel- und Grammatikkenntnis auch das Wissen um den kulturellen Zusammenhang, in dem dieser Text steht. Und die Beschäftigung mit der antiken Kultur lohnt sich, denn wie die Sprache selbst lebt auch sie weiter und prägt unsere Gegenwart. Es genügt schon, einmal wachen Auges durch Hamburg zu gehen, um zahlreiche Spuren zu entdecken – eine goldene Merkurstatue z.B., oder tempelartige Gebäude. Und haben wir nicht auch Senatoren? Und ein Thalia-Theater? Und Foren? Und Thermen?
>> Wer sich mit lateinischen Texten beschäftigt, lernt seine Umwelt aufmerksamer zu betrachten und durch den ständigen kritischen Vergleich zwischen antiker und heutiger Kultur zu eigenen fundierten Wertvorstellungen zu finden.
All das erarbeiten wir in den ersten Jahren mit Hilfe unseres Lateinbuches Cursus, später an Originaltexten.
Zuletzt ist da noch der Blick auf ein späteres Studium. Trotz aller Reformen an den Universitäten werden auch weiterhin für zahlreiche Studiengänge Lateinkenntnisse verlangt. Und die erwirbt man noch immer am besten in der Schule und nicht in einem Intensivkurs an der Uni oder einem privaten Institut!
H.Wille
