Haupt- und Realschulabteilung
Ca. 560 Schülerinnen und Schülern lernen in dieser Abteilung, die damit
die größte der Schule ist. Bis zum Schuljahr 2007/08 wurden in jedem Jahrgang
eine Haupt- und vier Realschulklassen gebildet. Seit der Hamburg weiten
Abschaffung der Hauptschulen haben wir in diesem Schuljahr sechs
Lerngruppen mit je 23 bzw. 24 Schülerinnen und Schülern zusammen
gestellt. Dies bedeutet, dass die Lerninhalte und -methoden
beider Schulzweige in den Unterricht aufgenommen werden.
Wichtig für die Identität der Schülerinnen und Schüler ist die
Schwerpunktbildung in den Klassen, die im Leitbild der
Schule vorgesehen ist. In diesem Schuljahr haben wir zwei Lerngruppen mit dem Schwerpunkt
- Alte und neue Medien
- Sport und Gesundheit
- Forscher / Naturwissenschaften
- Künste
- Wirtschaft
Der Realschulabschluss nach Klasse 10 ermöglicht sowohl die Orientierung auf eine berufliche Ausbildung als auch bei entsprechendem Notenschnitt ( 3,0 ohne Sport und in den Hauptfächern) den Übergang auf weiterführende Schulen oder die gymnasiale Oberstufe.
Die Unterrichtsinhalte sind so gestaltet, dass neben den grundlegenden auch erweiterte Anforderungen gestellt werden. Dies soll die Aufstiegschancen für Schülerinnen und Schüler erhöhen, die sich durch fortgesetzt gute Leistungen für die Gymnasialabteilung empfehlen.
Im Wahlpflichtbereich werden für alle Schülerinnen und Schüler als zweite Fremdsprachen Französisch und Spanisch angeboten. Alternativ dazu stehen naturwissenschaftlich-technische Kurse zur Auswahl.
Die Heinrich-Hertz-Schule verfügt über ein bewährtes Konzept, die Schülerschaft bei der Berufsorientierung zu unterstützen. Von Betriebspraktika über Betriebserkundungen, der Partnerschaft mit Vattenfall und Tchibo und enger Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt bis hin zu gezielter Einbeziehung der Eltern in die Berufsfindung Ihrer Kinder reichen die verbindlichen Angebote.
Bis jetzt beteiligten sich die Hauptschulklassen an dem von der Behörde für Schule und Berufsbildung und der Handels- und Handwerkskammer geförderten Modell des PraxisLerntages im Betrieb. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten ab Klasse 8 statt eines dreiwöchigen Praktikums einen Tag pro Woche in einem Betrieb ihrer Wahl. Dieses Modell wollen wir auch in den integrierten HR-Klassen anbieten.
Verstärkt wird von Klasse 7 an darauf geachtet, dass Zuverlässigkeit und Ausdauer, soziale Verantwortung und Toleranz, gegenseitige Achtung und Akzeptanz vermittelt und gelebt werden. Handlungsorientierte Unterrichtsinhalte und -methoden spielen eine große Rolle, um die speziellen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler zu nutzen und das Selbstbewusstsein zu fördern.
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