Zeitdokumente der Lichtwarkschule

Die Heinrich-Hertz-Schule hat von Herrn Klaus Peter Schütt wertvolle Exponate zur Zeitgeschichte der Lichtwarkschule erhalten. Sie stammen aus dem Nachlass seines Großvaters, dem Musiklehrer Hermann Schütt. Dieser setzte sich dafür ein, dass die Schule eine Orgel erhielt. Davon zeugt ein Brief von Hans-Henny Jahnn, in dem er das Konzept für den Orgelbau erläutert. Ebenfalls im Besitz der Heinrich-Hertz-Schule befindet sich jetzt ein Brief von dem Komponisten Paul Hindemith anlässlich der Aufführung einer Schuloper. Die Briefe ehemaliger Schüler der Lichtwarkschule, die von den Faschisten in jungen Jahren ihrer Lebensgrundlagen beraubt wurden, beeindrucken besonders. Sie weisen ihren Lehrer Schütt als einen aufrechten Demokraten und außergewöhnlichen Musikpädagogen aus. Schütts biographische Aufzeichnungen sind eine Fundgrube für alle, die von einer schüler- und damit handlungsorientierten Pädagogik überzeugt sind. Sie machen Mut und können als kleiner Leitfaden in unserer täglichen Arbeit dienen.

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