Zur Geschichte der Heinrich-Hertz-Schule
Die HHS hat sich aus drei früher selbstständigen Schulen entwickelt, der Lichtwarkschule, dem Heinrich-Hertz-Gymnasium und den Volksschulen für Mädchen und Jungen am Voßberg.
Heinrich-Hertz-Realgymnasium
Lichtwarkschule
Die 1914 als Realschule in Winterhude gegründete Lichtwarkschule zog 1925 in das von Fritz
Schumacher für sie neu erbaute Haus am Grasweg. Hier war noch deutlicher, dass der Name
Programm war. Statt einer "Stoffschule, die satt macht" wird die Schule gesucht, die ihre
Schüler "hungrig" macht und alle ihre Kräfte ausbilden will.
So sollte bewusst ein neuer Typ der höheren Schule geschaffen werden, der die Kultur in den
Mittelpunkt stellt, das Prinzip der Aneignung durch Arbeit und den Gemeinschaftsgedanken
betont.
Der Antrag auf Genehmigung wurde vom damaligen Schulleiter Peter Petersen gestellt. Neben
der Verstärkung des Englischen zielte das sogenannte „Deutsche Gymnasium“ auf die
"Kulturkunde", vor allem auf den Bereich der Fächer Deutsch, Geschichte, Erdkunde, Musik,
Kunst, Wirtschaftslehre und ergänzte es um den Werkunterricht. Die Einführung der
Koedukation und die tägliche Sportstunde stellen weitere Besonderheiten dar.
Volksschulen am Voßberg
Die ursprünglich getrennten Volksschulen für Mädchen und Jungen am Voßberg, die 1968 mit
in der Kooperativen Gesamtschule aufgingen, waren offensichtlich nicht in besonderer Weise
pädagogisch geprägt.
Gleiches gilt für das 1946 gegründete Heinrich-Hertz-Gymnasium für Jungen, das auf die
1937 durch Zwangsvereinigung der Lichtwarkschule mit dem Heinrich-Hertz-Realgymnasium
entstandene "Oberschule am Stadtpark für Jungen" folgte.
Die Heinrich-Hertz-Schule
Die Gründungsurkunde der Heinrich-Hertz-Schule als kooperative Gesamtschule von 1968
enthielt insbesondere zwei Aufträge, die zugleich den Weg von einem additiven Schulzentrum
zu einem kooperativen System beschreiben:
Das 1907 gegründete Heinrich-Hertz-Realgymnasium
