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Lernen in Schule und Planetarium

19.03.2007 "Es ist unglaublich, was sich die Schüler alles von der Vorführung 'Die Sterne der Pharaonen', die sie vergangenen Donnerstag besucht haben, gemerkt haben", freut sich Thomas Kraupe. Der Direktor des Hamburger Planetariums war gestern Gast im Grundkurs Physik der 11. Klasse der Heinrich-Hertz-Schule in Hamburg-Winterhude. Er verfolgte den Start des neuen Projektes "Lernort Planetarium". Die 23 Schüler präsentierten zunächst, was sie ihnen besonders aufgefallen war. Und das war viel: Götter, Sterne, Kalender und Gebäude. Und sie stellten komplizierte Fragen, deren Beantwortung auch Kraupe nicht locker gelang.

Bei den Schülern kommt das Projekt gut an. "Es war schon spannend, als wir im Planetarium saßen", sagt Wilfrid. Nicht schlecht, urteilt Tim. Besonders reizvoll sei, dass Physik aus einer anderen Perspektive präsentiert wird, sagt Lehrerin Yvonne Struck, die aktiv im "fliegenden Klassenzimmer Planetarium" mitarbeitet. "Der Blick über den Tellerrand, den historische Astrologie erlaubt, zeigt, dass Physik mehr ist als Rechnen."

Die Initiatoren des Projektes, zu denen auch das Landesinstitut für Lehrerfortbildung zählt, wollen die Kooperation ausbauen.

Weitere Informationen: Regina Marek, Landesinstitut Hamburg, Regina.marek@li-hamburg.de

ang erschienen am 6. Dezember 2006 im Hamburger Abendblatt

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