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Mittelalterliches Treiben in der GSM |
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Geschrieben von Webmaster
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Samstag, 12. Juni 2010 |
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Im Rahmen des Gesellschaftsunterichtes hatten vier sechste Klassen der GSM Ende Mai das Glück sich selbst einmal in mittelalterlichem Handwerk und Geschick versuchen zu können. Malte Schacht von AGIL, einem Verein Geschichtsinteressierter, hatte viele Utensilien dabei, die er anschaulich erklärte, die es aber auch galt anzufassen und auszuprobieren. Mit der „Dreule“ ließen sich mit viel Fingerfertigkeit und einem hohen Zeitaufwand Löcher bohren. Kleine Würfel entstanden und in so manchem Spiel dürften in Zukunft auffällig viele Sechsen gewürfelt werden… Auch das Feuermachen mit Steinen erforderte viel Geduld. Die Vorläufer unserer heutigen Schreibgeräte, die Schreibfedern, wollten viele Kinder gar nicht aus den Händen legen, obwohl sie doch ansonsten oftmals nur schwer für das Schreiben zu begeistern sind. Beim Bogenschießen wurde den SchülerInnen schnell klar, dass das Essen, wenn man es erst jagen musste, nicht wirklich schnell und pünktlich auf dem Teller lag.
Einige kamen für sich zu der Überzeugung, dass elektrische Bohrmaschinen und Mikrowellen manchmal doch „ganz praktisch“ sind und ein Leben in unserem Jahrhundert mit all seinen Problemen auch viele Vorteile bietet. Ein Geschichtsbuch hätte all dies bei Weitem nicht so anschaulich vermitteln können. Sabine Martin
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Letzte Aktualisierung ( Samstag, 12. Juni 2010 )
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