Die Gesamtschule Mümmelmannsberg und das Bildungszentrum sind seit nunmehr 35 Jahren Mittelpunkt der Schul-, Kultur- und Stadtteilarbeit im Hamburger Stadtteil Mümmelmannsberg. Zwei Drittel der Mümmelmannsberger Kinder besuchen die gsm. Auf diesen Seiten erhalten Sie einen Einblick in unsere Arbeit.
Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 3. Februar 2008 )
Pfingstsonntag 9.00 Uhr : ein Kanonenschuss hallt über den Marcusplatz – das Startzeichen zur diesjährigen Vogalonga. Mehrere Kanus der gsm sind bei dem etwa 30 km- Marathon über die Lagune rund um Venedig dabei, um zusammen mit etwa 1500 anderen Booten mit 6500 Paddlern und Ruderern um die vorderen Plätze zu kämpfen.
Es begann mit Zittern und endete mit Tränen. Mit Freudentränen. Zwei Schülerinnen absolvierten am 3. Juni 2010 ihre praktische Prüfung in einer Sonderöffnung des Cafés. Die Schülerinnen mussten selbstständig den Caféraum für die Gästebewirtung herrichten. Desweiteren waren Kuchen, Waffeln und ein Getränkeangebot herzustellen. Am Tresen sollten die Regeln für Service und Kundengespräche eingehalten werden.
Im Rahmen des Gesellschaftsunterichtes hatten vier sechste Klassen der GSM Ende Mai das Glück sich selbst einmal in mittelalterlichem Handwerk und Geschick versuchen zu können. Malte Schacht von AGIL, einem Verein Geschichtsinteressierter, hatte viele Utensilien dabei, die er anschaulich erklärte, die es aber auch galt anzufassen und auszuprobieren. Mit der „Dreule“ ließen sich mit viel Fingerfertigkeit und einem hohen Zeitaufwand Löcher bohren. Kleine Würfel entstanden und in so manchem Spiel dürften in Zukunft auffällig viele Sechsen gewürfelt werden… Auch das Feuermachen mit Steinen erforderte viel Geduld. Die Vorläufer unserer heutigen Schreibgeräte, die Schreibfedern, wollten viele Kinder gar nicht aus den Händen legen, obwohl sie doch ansonsten oftmals nur schwer für das Schreiben zu begeistern sind. Beim Bogenschießen wurde den SchülerInnen schnell klar, dass das Essen, wenn man es erst jagen musste, nicht wirklich schnell und pünktlich auf dem Teller lag.
Einige kamen für sich zu der Überzeugung, dass elektrische Bohrmaschinen und Mikrowellen manchmal doch „ganz praktisch“ sind und ein Leben in unserem Jahrhundert mit all seinen Problemen auch viele Vorteile bietet. Ein Geschichtsbuch hätte all dies bei Weitem nicht so anschaulich vermitteln können.
Am 2. Juni 2010 erfreuten zwei charmante junge Musikerinnen die Gäste im Moccafée. Das Programm war abwechslungsreich zusammengestellt mit Stücken wie der Humoresque von Dvorak und Massenets Meditation aus der Oper Thais. Naomi Imai, Klavier, und Helen Weiss, Violine, richteten sich in ihrer Moderation besonders an die jungen Zuhörer. Geduldig beantworteten sie Fragen. Mit großem Interesse lauschten alle Gäste konzentriert den Informationen zu Bau und Spieltechniken der Violine, die Helen Weiss gab.
Es war das zweite Konzert, das der „Verein Life Music Now Yehudi Menuhin“ für uns organisierte. Ein herzliches Danke dafür!
Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 3. Juni 2010 )