KA-TAI

KOOPERATIVE AUSBILDUNG ZUM

TECHNISCHEN ASSISTENTEN FÜR INFORMATIK

 

Ziele der Ausbildung

 

Förderung der beruflichen Handlungskompetenz

Ziel der Ausbildung ist die Förderung einer umfassenden beruflichen Handlungskompetenz. Die Jugendlichen kennen die wesentlichen Arbeitsmittel und Werkzeuge der Informationstechnologie und werden durch die Ausbildung in die Lage versetzt, selbständig und fachkompetent als technische Assistenten für Informatik zu handeln. Darüber hinaus haben die Auszubildenden gelernt, sich eigenständig neue Inhalte anzueignen. Ein besonderer Fokus der Ausbildung liegt auf der Teamarbeit. 

 

Arbeitsprozessorientierung

Grundlage für die TAI-Ausbildung sind die berufstypischen Arbeitsprozesse in der Informationstechnik. Die Arbeitsprozesse werden vollständig von der Auftragsannahme über die Planung und Bearbeitung bis hin zur Abnahme erfasst und in fächerübergreifende Ausbildungsprojekte überführt. 

 

Praxisbezogenheit

Die Praxisbezogenheit der Ausbildung wird durch folgende Maßnahmen erreicht:

·         Die Ausbildung ist nach den berufstypischen Arbeitsprozessen gegliedert, die zu drei Themenbereichen zusammengefasst werden.

·         Die schulische Ausbildung erfolgt im Wesentlichen arbeitsprozessorientiert in fächerübergreifenden, ganzheitlichen Projekten. Diese Projekte werden den Themenbereichen zugeordnet.

·         Zu jedem Themenbereich absolvieren die Auszubildenden ein 6-wöchiges Praktikum. Hier können sie die Ausbildungsinhalte in der Praxis anwenden und vertiefen.

 

 

Partner in der Ausbildung

 

Berufsschule

Die Ausbildung zum Technischen Assistenten für Informatik dauert zwei Jahre und erfolgt an einer vollqualifizierenden Berufsfachschule. 

Abweichend von der klassischen TAI-Ausbildung ist im Modellversuch KA-TAI die Fächerteilung in eine arbeitsprozessorientierte Projektstruktur überführt worden. Hierdurch können die Auszubildenden nicht nur Fachwissen erlernen, sondern zusätzlich verstärkt Kompetenzen entwickeln, die sie in der späteren Berufstätigkeit, aber auch schon während der Praktika anwenden können.

 

Praktikumsbetriebe

Für die Praktika werden Hamburger Unternehmen angeworben, die in den genannten Tätigkeitsbereichen ihren Schwerpunkt haben.

Die Praktikumsbetriebe profitieren davon, dass die Auszubildenden vor dem Praktikum in mehrwöchigen Projekten Kenntnisse und Fertigkeiten entwickelt haben, die sie direkt in die Praxis einbringen können. Zusätzlich haben die Betriebsinhaber in den jeweils 6-wöchigen Praktika Gelegenheit, potentielle zukünftige Mitarbeiter für ihr Unternehmen kennenzulernen und anzuwerben. 

Die Auszubildenden haben ihrerseits die Möglichkeit, die Fachkenntnisse anzuwenden und die entwickelten Kompetenzen zu vertiefen. Die Auszubildenden erhalten durch die drei inhaltlich unterschiedlichen Praktika einen Einblick in das Tätigkeitsfeld der Informationstechnik und können Kontakte für ihre spätere berufliche Tätigkeit knüpfen.

 

 

Überblick

 

Technische Assistenz für Informatik

Seit 1986 werden Technische Assistenten/-innen für Informatik (TAI) an der Hamburger Gewerbeschule G18 in einer vollqualifizierenden Berufsfachschule ausgebildet. Die Ausbildung dauert zwei Jahre und wird in schulischer Vollzeitform durchgeführt. Die Berufsausbildung orientiert sich an den Qualifikationsanforderungen der modernen IT- und Medienberufe.  

 

Modellversuch KA-TAI

Der Modellversuch KA-TAI greift das Problem unzureichender Praxiserfahrungen in vollzeitschulischen Ausbildungsgängen auf. Im Modellversuch KA-TAI wird durch zwei Maßnahmen intensiv die berufliche Handlungskompetenz gefördert:

·         Der Unterricht erfolgt in Form von Lernfeldern, die aus den beruflichen Arbeitsprozessen der TAI abgeleitet werden.

·         Zu jedem schulischen Themenbereich absolvieren die TAIs ein inhaltlich angebundenes Praktikum.

 

BLK-Programm KOLIBRI

BLK-Modellversuche werden seit 1998 im Rahmen von Programmträgerschaften durchgeführt. Ziel dieser Konstruktion ist die Bündelung von Einzelvorhaben unter zielleitenden Fragestellungen. 

Das Programm KOLIBRI steht für "Kooperation der Lernorte in der beruflichen Bildung" und verbindet bundesweit 19 Modellversuche. Der Hamburger Modellversuch KA-TAI ordnet sich innerhalb des Programms den folgenden Maßnahmenbereichen zu:

·         Integration und didaktische Gestaltung von Praxisbezügen in vollzeitschulischen Bildungsgängen

·         Entwicklung von institutionellen und personellen Bedingungen zur Intensivierung und Verstetigung von Lernortkooperationen

 

 

Adressen

 

Projektdurchführung:

 

Gewerbeschule 18

Projekt-Team KA-TAI 

Tel.: (040) 428 79 - 02

Dratelnstraße 26

21109 Hamburg

 

 

Wissenschaftliche Begleitung:

 

Technische Universität 

Hamburg-Harburg

Prof. Dr.-Ing. Joseph Pangalos 

Tel.: (040) 428 78 - 37 19 

Denickestraße 22

21071 Hamburg

 

a l i v e !  media solutions GbR  

Dr. Sönke Knutzen 

Tel.: (040) 35  01 78 - 40

Brüderstraße 2

20355 Hamburg

 

Weitere Informationen unter:

www.tuhh.de

www.g18.de

www.alive.de

www.blk-kolibri.de