Videokonferenzen

Einleitung

Im Rahmen des Modellversuchs von Schulen ans Netz sollte mit Microsoft Netmeeting eine Videokonferenz durchgeführt werden. Da sich die Versionen 2.11 und 3.0 sehr von einander unterscheiden, soll hier die Einrichtung der beiden Programme beschrieben werden.

Installation der Hardware

Wir haben die WebCam II von Creative Labs mit Parallelportanschluss verwendet. Dabei gab es keine Schwierigkeiten unter NT oder Windows 9X. Wichtig ist dabei nur, dass im BIOS der Druckerport auf ECP eingestellt ist. In der Regel wird dieser Modus dann vom Betriebssystem erkannt. Notfalls muss - wie bei Windows NT 4.0 - die Anschlusseinstellung  des LPT-Ports manuell nachgestellt werden.

Sonst legt man die Creative-Treiber-CD ein und installiert die folgenden beiden Programme. Auf den Rest kann man eigentlich getrost verzichten. Wer die Kamera wirklich als WebCam einsetzen möchte, der sollte das Programm ISpy installieren. Das Programm legt in einem gewählten Verzeichnis eine JPG-Datei ab. Der Anwender kann dann bestimmen, in welchem Zeittakt diese Datei aktualisiert wird. Nun kann man die Datei beispielsweise auf dem ftp-Server (IIS-Server) ablegen. Dann ist es möglich, diese Seite von jedem Browser anzuschauen. Die Zeit der Aktualisierung ist eingeblendet. Geschickt platziert lässt sich die Kamera so auch zur Überwachung einsetzen.

 

Netmeeting 2.11

Das Programm findet man im Internet oder auf den gängigen Computerzeitschriften-CDs als Add-On des Internet-Explorers 5.  Das Programm befindet sich dann unter <Zubehör> und <Kommunikation> in der Startleiste.

Von dort wird es dann auch aufgerufen. Wie man sieht, kann Netmeeting mehr als nur Videokonferenzen. Es bietet Möglichkeiten zur Zusammenarbeit von Usern über das Intranet oder das Internet.

Die Kommunikation selbst läuft über die Microsoft-Server. Ich habe hier den angegeben, der für uns am ehesten verfügbar war.

Als nächstes werden die Userdaten eingetragen. Diese erscheinen dann auch so im Internet, sofern man das wünscht.

Nun kann man einen Filter für die Ansicht der zur Verfügung stehenden Kommunikationspartner setzen. Diese Einstellung kann später aber unproblematisch geändert werden.

Die Art der Verbindung wird angebeben.

Danach werden die Einstellungen für Audio vorgenommen. Falls er hier Schwierigkeiten gibt, dann können Fehlermeldungen übergangen werden. Später kann man sich dann immer noch um die richtigen Audioeinstellungen kümmern. 

Man muss nicht unbedingt den Text eingeben, der vorgeschlagen wird.

Irgendwann sind die Einstellungen richtig vorgenommen.

Danach wird die Videoquelle ausgewählt. Momentan ist hier der Eingang der ATI-All-IN-Wonder aktuell.

Danach startet das Programm. Die folgenden Fehlermeldung ist nicht besonders hilfreich, da sie auch dann erscheint, wenn der Server zu sehr ausgelastet ist. Parallel sollte man nun prüfen, ob der Internet-Explorer eine Verbindung zum Web herstellen kann. Wird auf dem Kommunikationsserver der MS Proxy verwendet, dann ist es jetzt an der Zeit, auch auf den Clienten den Proxy-Client zu installieren.

Nun kann man nacheinander die verschiedenen Server ausprobieren. Zunächst wird nur eine Verbindung hergestellt.

Besteht dann eine Verbindung, dann kann man sich bei dem Verzeichnisserver anmelden. Wichtig ist hierbei, dass der Server, mit dem man verbunden ist, mit dem, an dem man sich anmelden möchte, übereinstimmt. 

Notfalls muss man unter <Extras> den Namen des Anmeldeservers ändern. In der unteren Abbildung sieht man die angemeldeten User.

Jetzt kann man das lokale Video schon einmal einstellen.

Bei den Videooptionen sollten bei den beiden Optionen von "Video senden und empfangen" Haken sein. So kann man bei einer Verbindung sofort sehen, ob alles funktioniert.

Klickt man nun auf einen User aus dem Auswahlverzeichnis mit Video, dann öffnet sich ein zweites Videofenster, welches das Bild des ausgewählten Users überträgt. Nun kann man eine Videokonferenz durchführen, gemeinsam auf dem Whiteboard malen, chatten oder Daten austauschen. 

 

Netmeeting 3.0

Das Programm gehört zu Windows ´98, Version 2. Mittlerweile gibt es das Programm aber schon als (noch englischsprachiges) Update im Netz. Sofort es nicht vorhanden ist, muss er über die Systemoptionen installiert werden. Die Installation läuft ähnlich ab, wie unter 2.11. 

Als nächstes werden die Userdaten eingetragen. Diese erscheinen dann auch so im Internet, sofern man das wünscht.

Die Art der Verbindung wird angebeben.

Die Auswahl der Videoquelle erfolgt.

Es können weitere Voreinstellungen gemacht werden.

Danach werden die Einstellungen für Audio vorgenommen. Falls er hier Schwierigkeiten gibt, dann können Fehlermeldungen übergangen werden. Später kann man sich dann immer noch um die richtigen Audioeinstellungen kümmern. 

Man muss nicht unbedingt den Text eingeben, der vorgeschlagen wird.

Irgendwann sind die Einstellungen richtig vorgenommen.

Das Programm versucht sich nun, ins Internet einzuwählen.

Danach öffnet sich Netmeeting 3.0.

Auch hier ist die Fehlermeldung bei einer nicht bestehenden Verbindung nicht besonders hilfreich. Also zunächst prüfen, ob eine Verbindung zum Web da ist und dann nochmals überprüfen.

Ich gehe an dieser Stelle meist zum Punkt <Verzeichnisse> und versuche zu aktualisieren.

Bei einer Verbindung ändert sich das Fenster.

Nun kann man suchen, ob man selber als Teilnehmer vorhanden ist.

Natürlich kann man auch die anderen Teilnehmer einblenden.

Nun ist es an der Zeit, die Einstellungen zu überprüfen.

Die Version 3 bietet zusätzliche Optionen, wie die Remote-Freigabe von Desktops - für eine Fernwartung in der Schule nicht uninteressant.

Nun kann man einen Teilnehmer als Gesprächspartner auswählen und ab geht die Konferenz.

 

Jegliche kommerzielle Nutzung außerhalb von Schulen nur mit Genehmigung des Autors. Copyright © 1996-2002  joerg sylla-fiedelmeyer
Stand: Juli 1999