Terminalserver - Installation

Installation

Die Installation unterscheidet sich zum Teil doch wesentlich von der eines normalen NT-Servers.

Phase 1:

Sofern  ein selbstartendes CDROM-Laufwerk vorhanden ist, sollte man es auch verwenden. Der Start per Disketten bietet sich dann an, wenn man zusätzliche SCSI-Controller mit einbinden muss. Hier werden nach einer Hardwareuntersuchung die einzelnen Standardtreiber und dann der Kernel geladen. Danach erscheint der Installationsbildschirm. Nach weiteren geladenen Dateien erscheint ein Bildschirm mit Copyrightinformationen, der bestätigt werden muss. Danach werden die Komponenten angezeigt, die NT installieren möchte. Normalerweise sind diese Informationen so in Ordnung. Jetzt können die Partitionen festgelegt werden. Ich schlage eine Partition für das System und eine für die Programme vor. Die Daten der User sollten auf dem Server abgelegt werden, auf dem auch die normalen User mit Arbeitsstationen speichern. Das wird in der Regel wohl der PDC sein. Wegen der späteren Vergabe von Rechten ist nur die Formatierung mit NTFS sinnvoll. Danach wird die Festplatte als FAT formatiert und es werden die nötigten Daten kopiert.

Nach einem Neustart wird die Startpartition in NTFS konvertiert und danach der Rechner wiederum neu gestartet.

 

Phase 2:

Der Rechner startet mit der grafischen Benutzeroberfläche. Es muss der CD-Key angegeben werden. Danach sind die Angaben der User notwendig, die auf den Rechner zugreifen und die Anzahl, die auf den Terminalserver-Desktop zugreift. Als Computername wird Termi verwendet. Er ist alleinstehender Server in der Domäne Stockelsdorf. Danach wird das Passwort für den lokalen Administrator vergeben. Dem Vorschlag, den Internet-Explorer 4.0 zu installieren, sollte man nachkommen. Der IIS sollte nicht installiert werden, um Performanceverlust zu vermeiden.

Nun legen wir die verwendete Netzwerkkarte und die Daten des Netzwerkzugriffs fest.

Der PDC hat die IP-Adresse 192.168.77.151 und ist DNS- und WINS-Server. Die Internetdomäne heißt gymold.hh.schule.de. Wir geben also ein:

Alle anderen Karteikarten bleiben so, wie sie waren.

Nun können wir den Rechner direkt an die NT-Domäne anschließen.

Es werden weitere Dateien für den Abschluss geladen. Die Zeitzone wird installiert wie auch die gefundene Grafikkarte. Danach werden noch ein paar Dateien geladen und diese Phase ist abgeschlossen.

 

Phase 3:

Die Installation des Internet Explorers 4 (IE4) beginnt nun. Der Rechner startet mit einem Autologon. Danach startet der Rechner wieder neu.

 

Phase 4:

Nun meldet sich der Terminalserver, wie wir es von einem normalen NT-Server kennen:

 

Nun wird das aktuelle Servicepack für den Terminalserver installiert. Danach ist der Rechner soweit fertig. Unter Umständen muss noch die Grafikkarte installiert werden, insbesondere dann, wenn es sich um eine AGP-Karte handelt.

 

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Stand: 20. Oktober 2000