Exchange 2000:
Emailverbindung ins Internet

Konfiguration des virtuellen SMTP-Servers

Schulen verwenden in der Regel einen kostenlosen (DSL-)Zugang der Deutschen Telekom und haben ihre Emaildomäne bei WiNShuttle. Die Versendung der Mail erfolgt per SMTP über die Telekom und das Abholen der Mail geschieht über POP3 bei WiNShuttle.

Damit die Versendung der Mail auch richtig klappt, muss in der DNS-Datenbank ein Mail-Exchange-Record (MX-Eintrag) gesetzt werden. Dazu rufen wir die entsprechende Konsole auf und suchen die Forward-Lookupzone unserer Emaildomäne, hier gymold.hh.schule.de

Der Eintrag zeigt auf den Emailserver, hier ATLAS.

Zum Aktualisieren der Datenbank der Einträge muss der DNS - Server aktualisiert werden.

Nun können wir die Konsole für die Administration von Exchange starten. Legen Sie am Besten einen Link des System-Managers gleich auf den Desktop.

Dort suchen Sie das SMTP-Protokoll und darunter den Virtuellen Standardserver. Dessen Eigenschaften sollen nun verändert werden. Im vorliegenden Rechner sind zwei Netzwerkkarten eingebaut, wobei die Einstellungen für beide Netzwerkkarten gelten sollen. Für einen eventuellen Angriff auf den Server könnte es sinnvoll sein, die Anzahl der Verbindungen zu begrenzen. Falls Fehler auftreten, ist auch eine Protokollierung sinnvoll.

Der Reiter Zugriff bleibt unverändert. Auch hier könnten Sicherheitseinstellungen gemacht werden, wenn beispielsweise bestimmte Rechner vom Emailversand ausgeschlossen werden sollen,

Auf dieser Seite sollte die Emailadresse des Benutzers eingetragen werden, der bei Unzustellbarkeiten von Nachrichten benachrichtigt werden sollen.

Auf der Übermittlungsseite rufen wir Erweitert auf.

Hier sollte der Name des so genannten Bridgeheadservers, also des Servers, der die Verbindung zu anderen SMTP-Servern aufbaut eingetragen sein. Überprüfen Sie die Namensauflösung mit dem DNS-Button.

Damit ist der virtuelle Server konfiguriert. Nun geht es darum einen neuen SMTP-Connector zu definieren. Dieser bekommt den Namen extern.

Alle Nachrichten, die von der Benutzern gesendet werden, landen in einer Warteschlange. Beim Provider T-Online haben wir die Möglichkeit, den Emailserver der Telekom zu benutzen (mailto.btx.dtag.de). Leider ändert dieser Server den Adressaten der Emails. Wenn wir wollen, dass wir die Adressaten @gymold.hh.schule.de weiter verwenden, dann müssen wir den SMTP-Server der Telekom benutzen.

Wenn wir den Adressraum aller Emailteilnehmer nicht beschränken wollen, dann müssen wir den folgenden Eintrag machen.

Jetzt legen wir fest, wann Emails gesendet werden sollen.

Über den Button Anpassen haben wir in diesem Beispiel festgelegt, dass immer Emails versendet werden können.

Auf diesem Reiter könnten wir Beschränkungen von Adressaten definieren.

Alle anderen Reiter bleiben unverändert. Falls wir den SMTP-Relayserver der Telekom verwenden wollen, müssen wir uns dort anmelden.

Der Exchange-Server ist jetzt so konfiguriert, dass alle Nachrichten in einer Warteschlange abgelegt werden, die sofort dann geleert wird, falls eine Verbindung zum Internet besteht.

 

Jegliche kommerzielle Nutzung außerhalb von Schulen nur mit Genehmigung des Autors. Copyright © 1996-2002  joerg sylla-fiedelmeyer
Stand: 13. November 2001