Windows NT 4 - Workstation:
Installation

Vorbemerkungen

An dieser Stelle wird beschrieben, wie man eine Windows NT 4 Workstation Sinnvollerweise aufsetzen könnte. Die Arbeitsstation soll als Vorlage dienen und danach auf andere Arbeitsstationen geklont werden.

Sollen Wächterkarten eingesetzt werden, dann ist auf die Beschränkung der Partitionsgröße zu achten. Diese kann getrost auf 4 GByte gesetzt werden. In der Regel dürften die in der Schule eingesetzten Programme als Speicherbedarf eh nicht mehr als 3 GByte benötigen.

 

Installation

Es soll die Installation von CD gestartet werden. Dazu ist die Bootreihenfolge im BIOS so zu setzen, dass das CD-ROM vor der Festplatte angesprochen wird. Sollte ein Booten von der CD-ROM nicht möglich sein, dann können Startdisketten über das Programm makedisk von der CD erstellt werden. 

Die CD wird eingelegt und dann der Rechner gebootet. 

Danach meldet sich das Setupprogramm.

Die einzelnen Treiber und der NT-Kernel wird nun geladen. MIT <RETURN> geht es weiter.

 Nur mit besonderer Hardware muss hier die Erkennung ausgelassen werden.

Es werden nun die Speichergeräte gesucht.

Danach muss der Lizenzvertrag abgeschlossen werden.

Die Vorgabewerte werden angezeigt. Die Einstellungen sind im allgemeinen so in Ordnung.

Die Partition, in der installiert werden soll, wird ausgewählt.

Die Partition wird erstellt.

Danach wird die Partition formatiert.

Als Dateisystem wird NTFS verwendet, um differenzierte Userrechte auf der Platte geben zu können.

Das Installationsverzeichnis wird vorgeschlagen.

Das Formatieren wir jetzt durchgeführt.

Danach werden die entsprechenden Dateien kopiert. Tritt jetzt der Fehler auf, dass einzelne Dateien nicht kopiert werden können, dann liegt oft kein Festplattenfehler oder Fehler auf der CD vor, sondern der Arbeitsspeicher des Rechners ist defekt.  

Danach ist der erste Teil der Installation abgeschlossen. Nach einem Neustart geht die Installation weiter.

Der Bootlader lädt das Betriebssystem.

Die Partition wird von FAT auf NTFS 4 konvertiert.

Danach meldet sich der Rechner im Grafikmodus.

Der Benutzer wird durch das Setup geführt.

Die ausgewählte Option gibt Möglichkeiten für individuelle Einstellungen.

Der Registrierungscode muss nun eingegeben werden.

Der Rechner bekommt einen Namen, der eindeutig im Netz ist. Mein Tipp: Erster Buchstabe keine Zahl, kein Sonderzeichen und nicht länger als 8 Buchstaben.

Das Kennwort des Administators wird bestimmt. Mein Tipp: Möglichst mehr als 6 Buchstaben mit Sonderzeichen.

Eine Notfalldiskette wird noch nicht erstellt, da noch nicht viel installiert worden ist.

Nun geht es an die Installation des Netzwerkes.

Der Rechner soll per Netzwerk auf die Domäne zugreifen können.

Die Netzwerkkarte wird hier gefunden, sonst muss der Treiber der "unbekannten" Karte angegeben werden.

Es wird hier nur das Standardprotokoll TCP/IP verwendet.

Eventuell können weitere Netzwerkdienst angegeben werden, was hier aber nicht der Fall. Der Druckdienst für Unix ist eine sinnvolle Ergänzung, um über das Netzwerk auf Netzwerkdrucker mit Printerservern zugreifen zu können.

Mit diesen Vorgaben konfiguriert das Programm.

Daten der Netzwerkkarte werden abgefragt.

In unserem Netzwerk wird aus Sicherheitsgründen kein DHCP-Server verwendet.

Das Standardgateway ist hier die Adresse des Routers (192.168.77.99). Als DNS- und WINS-Server wird hier noch nicht der Domänencontroller (192.168.77.1) eingetragen, weil über das Netzwerk das Betriebssystem noch upgedatet werden soll.

Die Internet Domäne heißt, entsprechend der Vorgabe für die Schule gymold.hh.schule.de

An dieser Stelle können noch Änderungen rückgängig gemacht werden.

Der Rechner wird zunächst Mitglieder der Arbeitsgruppe gymold. Aus Kompatibilitätsgründen entspricht die Internetdomäne gymold.hh.schule.de der NT-Domäne gymold.

Die Installation schreitet fort.

Die Zeitzone muss verändert werden.

Die Grafikanzeige ist in der Regel erst einmal VGA. Neuere Grafikkarten werden erst nach der Installation des Servicepacks und nach Angabe der Treiberpfade richtig eingebunden.

Nun werden die Dateien - gemäß Voreinstellungen - kopiert.

Es ist geschafft.

Der Rechner startet nun schon richtig.

Der Anmeldebildschirm erscheint.

Wir melden uns als Administrator am Gerät an.

Im Explorer stellen wird unter "Ansicht/Ordneroptionen" erst einmal eine neue Ansicht ein, damit wir die versteckten Dateien auch finden.

Nun installieren wir das letzte Servicepack (hier 6a) für NT, das wir uns aus dem Internet herunter geladen haben.

Für den Notfall lassen wir Kopien erstellen.

Dann beginnt die Installation des Servicepacks.

Jeder Boot tut gut. Der Rechner muss neu gestartet werden.

Nun muss der Intenet-Explorer aktualisiert werden. Hier empfehle ich den Kauf einer aktuelle PC-Zeitschrift, auf der dieses Programm eigentlich mit dabei sein sollte.

Die Installation sollte angepasst verlaufen.

Eigentlich wird fast alles installiert - bis auf länderspezifische Einstellungen und den Assistenten für den Internetzugang.

Dann beginnt die Installation.

Mit dem Neustart erfolgen Anpassungen.

Nun kann der Browser gestartet werden. Aus der Startzeile rufen wir unter Extras das Windows Update auf.

Zunächst müssen kleine Zusatzprogramme installiert werden.

Danach wird auf dem Rechner nach Updates gesucht.

Wir wählen dann die einzelnen Updates aus. Einige können immer nur einzeln installiert werden.

Nachdem wir den Vorgang des Updates solange wiederholt haben bis nicht mehr zu installieren ist, schauen wir noch im Downloadcenter von Microsoft nach.

Dort suchen wir nach Updates.

Das Option Pack 4 und die Client Extensions für das Active Directory sollen installiert werden. Wir laden diese Dateien herunter.

Mit dem Option Pack wird unter anderem eine neuere Version des Personal Web Servers installiert. Auch die Management Konsole wird installiert. Aus eigenen Erfahrungen empfehle ich vor der Installation des Option Packs immer ein Backup des Systems zu machen.

Das Update wird gestartet.

Die zu installierenden Komponenten werden ausgewählt.

Bei der Installation gab es keine Probleme.

Nach einem Neustart installieren wir die Erweiterungen für das Active Directory.

Nun haben wir alle relevanten Programm für das Update des Betriebssystems installiert.

Zum Abschluss lassen wir uns noch einmal in der Ereignisanzeige über den "Gesundheitszustand" des Rechners informieren:

Er ist hervorragend.

 

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Stand: 03. Dezember 2001