Windows Me:
Systemrichtlinien

Vorbemerkung:

Microsoft weist darauf hin, dass unter Windows Me Systemrichtlinienvorlagen nicht unterstützt werden. Bei der Benutzung von Vorlagen aus Windows 9X könnte es zu unberechenbaren Verhaltensweisen kommen. Das Programm Poledit sowie die ADM-File sind nicht Teil von Me. Ich habe sie mir aus den Office 2000 Ressouce Kit Tools einfach ausgeborgt und festgestellt, dass die eingestellten Systemrichtlinien aus Windows 98 für die Benutzer von Windows Me übernommen worden. Im Einzelnen müssen Sie die Einstellungen Ihrer Vorlage einfach einmal test.

Einleitung

Die Arbeitumgebung der SchülerInnen und LehrerInnen kann über so genannte Systemrichtlinien weiter gestaltet werden. Dabei geht es hier nicht darum, durch den Einsatz von Systemrichtlinien die Arbeitsumgebung absolut abzusichern, sondern ehr darum, die Benutzer zu führen. Für die Absicherung werden Wächterkarten verwendet. Wenn wir in den Systemrichtlinien einstellen, dass bei Speichern unter in Word sich sofort das Heimatverzeichnis öffnet, dann ist das ein Beispiel für das Führen. Sonst geht es darum, den Benutzern ein System zu schaffen, dass so gestaltet ist, wie sie es von daheim kennen. Weiterhin ist es in total abgesicherten System mühsam, Fehler zu finden, warum ein Programm beispielsweise nicht funktioniert.

 

Ein wenig Hintergrund

Ein Windows-PC wird im Wesentlichen durch Einträge in der Registrierungsdatenbank gesteuert. Dort können Einträge gesetzt, verändert oder auch gelöscht werden. Nach so einer Maßnahme startet der PC bei nächsten Mal angepasster - oder auch nicht.  Da der Umgang mit dieser Datenbank nicht jedermanns Sache ist, gibt es so genannte Vorlagen, die das Eintragen in die Registrierungsdatendank bewirken. Hier muss derjenige, der diese Vorlagen einsetzt nur aus einer Auswahl anhaken, wie das aus dem folgenden Bild zu sehen ist.

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Editor und Vorlagen

Das Programm zur Bearbeitung der Vorlagen heißt Poledit. Er befindet sich auch auf der Windows 98 CD. Ich habe die Version aus dem Office Ressource Kit verwendet und mir die Adm-Datei aus dem Windows-Verzeichnis eines 98-Rechner in ein Verzeichnis auf der ME-Maschine kopiert. Beim Start verlangt das Programm Standard-ADM-Dateien, die es aber erst dann findet, wenn wir ihm den Pfad angegben, wo die aus Windows 98 kopierten Dateien liegen.

Zu diesen Vorlagen fügen wir nur die Vorlagen aus dem Office Ressource Kit hinzu.

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Möchte man nun eine neue Systemrichtlinie erstellen, dann hat man nur den Standardbenutzer, spricht alle User, die sich an der Maschine anmelden können und den Standardcomputer zur Auswahl. Im gezeigten Auswahlfeld kann man nur lokale Benutzer eintragen, aber keine Domänenbenutzer einbinden.

Um Einstellungen für Domänenbenutzer machen zu können, öffnen wir die lokale Registrierungsdatenbank mit Poledit und tragen dort den Domänenkontroller ein.

Nun kann eine neue Richtlinie erstellt werden.

Wir können nach den Benutzern suchen lassen:

Für die Gruppe Schüler können wir dann Einstellungen vornehmen.

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Für diese Gruppen soll gelten, dass ihre Dateien standardmäßig im Heimatverzeichnis liegen, die mit dem Laufwerksbuchstaben h: verknüpft sind (vergl. Profil der Gruppe auf dem Server).

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Nun können wir für die Benutzer und Benutzergruppen Einstellungen machen. Unter Windows Me können wir nicht das ganze Benutzerprofil auf den Server auslagern, sondern nur Zweige.  Beispielsweise den Ort für den Programmordner der Gruppe Schueler auf dem Domänenkontroller, damit beim Nachinstallieren von Programmen nur an einer Stelle geändert werden muss.

Natürlich können Sie ein System auch (halbwegs) schüler- und lehrersicher machen. Wie das geht, können sie unter Windows 95 Clients im Netzwerk nachlesen. Sofern nichts anderes vereinbart wurde, wird die Systemrichtlinie im Ordner netlogon als config.pol abgelegt.

 

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Stand: 08. Dezember 2001