ISA - Server:
Installation

Einleitung

Der Internet Security und Acceleration Server ist die Weiterentwicklung des Proxyservers von Microsoft. Der Funktionsumfang und die Einstellungsmöglichkeiten sind enorm gewachsen, s.d. es in der Regel einige Stunden braucht, um alle Funktionen kennen zu lernen. Ich denke, dass man um entsprechende Fachliteratur nicht herumkommt, wenn man nicht über "Trial und Error" arbeiten will.

 

Einstellungen des Netzwerkes

Wir haben die folgende Konstellation vorliegen. Im Server sind zwei Netzwerkkarten eingebaut mit den IP-Adressen 192.168.77.1 und 192.168.78.1. Die Karte mit der Adresse 192.168.78.1 stellt die Verbindung zum internen Netzwerk her, die Karte mit der Adresse 192.168.77.1 verbindet den Server über einen Router mit Adresse 192.168.77.99 mit dem Internet.

Die Netzwerkkarte unseres Probeclients hat die folgenden Einstellungen:

Hier die Einstellungen der beiden Netzwerkkarten im Server:

 

Installation des Servers

Normalerweise startet die CD, wenn sie ins Laufwerk des Servers eingelegt wird.

Es meldet sich der Startbildschirm.

Der CD-Key muss eingegeben werden.

Nun wir der Nutzungsvertrag abgeschlossen.

Nun wählen wir den Installationstyp aus.

Da der Proxy die Funktion eines Caches sowie die eines Firewalls haben soll, wählen wir den so genannten "Integrierten Modus". Die Option "Cache" speichert die Internetseiten auf dem Server zwischen. Im Unterricht ist meist so, dass SchülerInnen, die nebeneinander sitzen, auf gleiche Internetseiten zugreifen. Während Schüler1 die Seiten aus dem Internet geladen hat, bekommt sie Schüler2 mit Netzwerkgeschwindigkeit aus dem Cache des Rechners.

Die Option "Firewall", kurz den Rechner von Eindringlingen aus dem Internet zu schützen,  wird auch für den Schulbetrieb wichtig. Im Regelfall gibt es an den Schulen durchgehend SchülerInnen, die die Netzwerke in den Schulen am Leben erhalten, hier und da aber auch mal ein "Schwarzes Schaf".

Die Installation verändert den Standardport des Internet Information Servers. Der Proxy-Dienst verwendet den Port 8080.

Nun wird das Laufwerk und die Größe des Festplattenaches festgelegt.

Die Adressen, die mit dem Internet verbunden werden sollen, werden bestimmt.

Es ist nicht sinnvoll, alle Bereiche der privaten Adressen freizugeben.

Eventuell muss die lokale Adressentabelle verändert werden.

Das Programm schlägt nun vor, alle Adressen zu verwenden, die im internen Netzwerk (192.168.78.XXX) vorhanden sind.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nun beginnt die Installation.

Der Assistent hilft beim Konfigurieren. Im Gegensatz zu den vorangegangenen Proxyserverversionen sperrt der Proxyserver momentan die Verbindung zum Internet.

Die Installation ist beendet.

 

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Stand: 19. Oktober 2001