Funkvernetzung

Einleitung

Viele Schulen in Hamburg sind nach dem Pavillion-Konzept aufgebaut, d.h. die Schule besteht aus vielen Einzelgebäuden, die meist 50 m voneinander entfernt liegen. Sind diese Gebäude nicht über Kriechkeller verbunden, dann sprengen die Kosten für die Gesamtvernetzung der Schule meist das Budget.

Um trotzdem zu vernetzen, könnte eine Funkvernetzung angeboten werden. Hier wird eine Lösung der Firma Elsa beschrieben.

Einrichtung und Betrieb

Als Sender dient der "Airlancer MC-2" von Elsa. Als PCMCIA-Karte kann er direkt in den entsprechenden Slot eines Notebooks eingesetzt werden. Andere Rechner benötigen einen entsprechenden Adapter, die in den Rechner eingebaut werden und einen ISA-Slot belegen. Dieser Adapter gehört dann zum Lieferumfang.

Auf der Empfängerseite gibt es zunächst das "Wireless L-2". Dieses Geräte kann direkt an einen vorhandenen Hub angeschlossen werden. Damit werden alle mobilen Geräte mit dem "Festnetz" verbunden. 

Das Gerät gibt es dann noch mit der Zusatzfunktion als ISDN-Router.

Die Installation ist recht einfach. Man steckt einfach die Karte im ausgeschalteten Zustand in den PCMCIA-Slot und startet dann neu. Windows (hier 2000) erkennt dann sofort die neue Hardwarekomponente.

Danach wird der Hardwareassistent gestartet.

Nun ist der Ort des Treibers anzugeben. 

Er sollte auf der Elsa-CD zu finden sein.

Dort wird er gefunden und installiert.

Unter Windows 2000 muss der Treiber noch signiert werden.

Nun wird endlich installiert.

Die Karte taucht dann als Netzwerkkarte in der Systemsteuerung auf. 

In unserem Netzwerk erhält sie eine statische IP-Adresse.

Schließen wir nun den Empfänger ans Netz und an das Netzwerk an, so sollte sofort eine Verbindung bestehen. Voraussetzung dafür ist, dass die Adresse X.X.X.254 noch nicht belegt ist. Installiert man von der CD die Elsa-Lanconfigsoftware, dann wird die momentane Adresse angezeigt.

Wir stellen diese Adresse dann dauerhaft ein.

Nun sollte sich der Rechner über die Funkvernetzung so benehmen, als wäre er fest ans Netz angeschlossen. Auch wenn die Datenübertragungsrate bei 11 MBit liegt, so reicht dieser Wert für viele Anwendungen, insbesondere für eine Internetanbindung aus.

Bei der Reichwerte ist es ähnlich den Werten von schnurlosen Telefonen (in Gebäuden bis zu 50m, im Freien bis 300 m). Es ist empfehlenswert, zunächst zu testen, ob eine Verbindung unter den örtlichen Bedingungen hergestellt werden kann.

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Stand: Juli 2001