Exchange 5

Ausgangspunkt

Auf dem Server ist Windows NT 4.0 sowie das ServicePack 3 installiert. Am Server ist mit Hilfe einer ISDN-Karte und DFÜ ein Zugang zum Internet über den Provider WiNShuttle möglich.

Vorbereitung

Für die Installation benötigen wir ein Dienstkonto, dass wir zur Gruppe der Administratoren hinzufügen. Die Verknüpfung mit dem Konto des Administrators ist nicht günstig, weil dann bei einer eventuellen späteren Änderung des Passwortes einige Exchange-Dienste nicht mehr starten.

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Installation

Im Vergleich zur Version 4 gestaltet sich die Installation der Version 5 eigentlich recht einfach. Beschrieben wird hier nur die Standardinstallation ohne Finetuning. Letzteres ist   aber über die vorhandenen Auswahlkarteikarten komfortabel. In der Schule werden wir zunächst nur einen geringen Bruchteil der Fähigkeiten des Systems ausnutzen.

Wir wechseln auf die CD ins Verzeichnis /setup/i386 und rufen dort das Programm Setup auf. Es erscheint der Begrüßungsbildschirm.

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Bei der Installationsart entscheiden wir uns für "Benutzerdefiniert".

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Der installierte IIS wird angehalten.

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Die CD-Nummer muss noch eingetragen werden.

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Die Lizenzinformationen müssen eingetragen werden.

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Sofern die Active-Server-Komponenten noch nicht aus dem Internet heruntergeladen sind, kann diese Option ausgeschaltet werden, ansonsten wird diese Option automatisch deaktiviert. Der Netzwerkpfad wird auf F geändert.

Dann geben wir den Namen und den Standort des Exchange-Servers ein. Natürlich muss ein neuer Standort erstellt werden.

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Das Dienstkonto muss eingestellt werden.

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Hier wird das vorher erstellte Dienstkonto verwendet.

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Die Eigenschaften des Kontos werden angegeben.

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Danach beginnt die eigentliche Installation, die schon einige Minuten dauern kann. Die Nachfrage nach der Leistungsoptimierung verneinen wir.

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Sie kann später nachgeholt werden. Nun überprüfen wir, ob alle installierten Dienste auch gestartet sind.

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Dann schauen wir in der Ereignisanzeige nach, ob es eventuelle Probleme gibt.

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Konfiguration

Nachdem dieser Teil der Installation beendet ist, rufen wir im Menü Exchange-Server das Programm Server Administrator auf, um den Zugang zum Provider zu erstellen. Der zu verwendende Server muss noch eingestellt werden.

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Wir wählen die Option "Durchsuchen".

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Der eingestellte Server soll immer verwendet werden.

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Nun legen wir die Einstellungen für die Adressierung der Email fest.

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Normalerweise ist hier ein falscher Eintrag.

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Der Eintrag wird entsprechend der Emaildomäne von WiNShuttle geändert.

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Bereits bestehende Adressen müssen geändert werden.

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Wir erstellen nun ein Postfach für den Postmaster. Er soll die Mail erhalten, die nicht zustellbar ist.

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Die Adressierung wird noch einmal überprüft.

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Das Emailkonto muss mit einem NT-Konto verknüpft werden.

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Wir wählen das Konto des Administrators.

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Danach erscheint das Konto in der Anzeige des Exchange-Administrators.

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Einrichten des Internet Mail Connectors

Wir rufen unter Datei/neue Objekte den Internet Mail-Assistenten auf. Wer die Version 4 erfolgreich installiert hat, der wird dieses Programm schätzen.

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Da wir eine ISDN- bzw. eventuell eine Modem-Verbindung zum Provider haben, wählen wir das auch als Menüpunkt aus. Sofern noch kein Eintrag im Telefonbuch vorhanden ist, sollte die Installation abgebrochen werden. Exchange liefert sonst eine Fehlermeldung.

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Aus den Einträgen im Telefonbuch wählen wir nun WiNShuttle (DFN) aus.

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Wie empfohlen wählen wir für unsere Verbindung die Option Nachricht an Host weiterleiten an. Die IP-Nummer entnehmen wir den WiNShuttle-Unterlagen. WiNShuttle empfiehlt hier die Verwendung des Namens mail.kfz.shuttle.de. Die Angabe zu kfz entnehmen wir dann wiederum den Unterlagen von WiNShuttle.

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In unserer Domäne sollen alle Nachrichten an WiNShuttle weitergeleitet werden.

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Danach geben wir - gemäß den WiNShuttle Vereinbarungen - die Adresse unseres Emailpools an.

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Eventuelle Nachrichten über Fehler und Absonderliches sollen an den Postmaster gesandt werden. Wir wählen dieses Konto aus.

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Danach geben wir noch unserer Dienst-Passwort an und lassen unsere Auswahl fertig stellen.

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Die Installation war erfolgreich.

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Einstellungen für den Maildienst

Für die Einstellung wählen wir die richtige Verbindung mittels Exchange-Administrator aus.

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Nun zu den Einstellungen der Karteikarten. Hier gibt es nichts zu tun.

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Bislang könnten wir zwar Nachrichten versenden, aber keine empfangen. Da NT bekanntlich mit UUCP nicht zusammenarbeitet, muss das Übertragungsprotokoll von WiNShuttle geändert werden. Dazu ruft man bei WiNShuttle an und beantragt die Umstellung. Die momentane Lösung sieht vor, dass wir uns bei WiNShuttle einwählen und dann ein Zeichen geben, dass wir Mail abrufen wollen. Da geschieht über einen Finger-Befehl, nämlich finger -l qsmtp@mail.hh.shuttle.de. Diesen Befehl können wir auch per Hand in der DOS-Box eingeben, sofern wir eine Verbindung zu WiNShuttle haben. Da Exchange aber alle ausgehenden und auch eingehenden Nachrichten in Warteschlangen speichern kann, können wir diesen Vorgang automatisieren. Wir wählen im Server Administrator unter Verbindungen den Internet-Mail-Dienst aus und stellen das Abholen der Mail auf morgens um 7 Uhr ein. Ausgehende Mail wird dann auch versandt, aber auch dann, wenn wir sonst eine Verbindung zum Internet herstellen.

Für die selbständige Verbindung müssen die Zugangsdaten zu WiNShuttle eingestellt werden.

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Die Anmeldeinformationen müssen eingegeben werden.

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Hinweise über Absonderlichkeiten im Mailverkehr gehen an den Postmaster.

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Die Warteschlange sollte leer sein.

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Die Daten werden direkt gesendet.

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Die Größe der Nachrichten ist momentan noch unbegrenzt.

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Die Nachrichten dürfen überall hin gesendet werden.

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Es sind noch keine Beschränkungen eingetragen.

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Bei dieser Einstellung werden die Mailingaktivitäten aufgezeichnet.

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Sofern wir keine ordentliche Namensauflösung eingerichtet haben, treten jetzt eine Reihe von Problemen auf. In der Regel wird die Mail nicht richtig den Postfächern zugeordnet. Auch wenn wir eine korrekte Namensauflösung eingerichtet haben, dürfen jetzt nicht vergessen, noch einen Mail-Exchange-Rekord (MX-Eintrag) im DNS-Dienst einzutragen.

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Wenn wir jetzt noch den DNS-Dienst stoppen und starten, dürfte auf der Serverseite alles richtig installiert sein.

 

Zugriff auf die News

Die News werden als öffentliche Ordner abgespeichert. Dabei erhält jede Newsgroup einen eigenen Unterordner.

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Zugriff auf Mail und News mittels (Microsoft-)Browser

Da auf dem Server die Active Server Pages installiert sind, kann auch mittels Browser auf die News und Emails zugegriffen werden. Dazu muss die Datei SERVERNAME\Exchange\..\logon.asp geladen werden. Hier ist es ntserver\exchange\ger\longon.asp. Nachdem sich der Benutzer angemeldet hat, erhält er den gewünschten Zugriff. Leider sind die Seiten so gestaltet, dass sich ein solcher Zugriff nur mit einem 15" oder besser 17"-Monitor angemessen bewerkstelligen lässt. Sonst sieht der Benutzer zu wenig von der Seite, wie sicherlich auch an dieser Stelle im Browser.

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Stand: Januar 2000