DNS und Router

Einleitung

Der Einsatz eines DSL-Routers in einem Schulnetzwerk ist äußerst sinnvoll, wenn man verhindern möchte, dass im Falle des Ausfalls des Kommunikationsservers kein Client mehr ins Internet kommt. An dieser Stelle wird beschrieben, wie Router und DNS-Server unter Windows 2000 zusammenarbeiten können.

Der Server hat die IP-Adresse 192.168.77.1, der Router 192.168.77.99 Im Router ist ein Nameserver eingetragen. Der Router kann also selbst eine Namensauflösung vornehmen.

Die TCP/IP-Einstellungen des Servers sehen wie folgt aus:

 

Löschen der Rootzone

Bei der Installation des DNS-Server kann es vorkommen, dass eine Root-Zone erzeugt wird.

Da der Server meint, er wäre selbst einer der Root-Server des Internets, geht die Namensauflösung schief. Die Zone . muss gelöscht werden.

 Danach macht sich der Server selbst auf die Suche.

 

Forwarder eintragen

Anstatt der Server selbst über die höher angesiedelten Nameserver des Internet suchen zu lassen, ist es meist sinnvoller, die Suche über den Nameserver des Providers laufen zu lassen, in der Hoffnung, dass dort im Namecache die gewünschten Informationen zur Namensauflösung vorhanden sind.

Hier wurde ein Nameserver von WiNShuttle eingetragen.

Die Konfiguration auf Clientseite sieht dann wie folgt aus:

Falls der Server nun ausfällt, muss es möglich sein, sich lokal an der Arbeitsstation anzumelden. Der Eintrag eines zweiten Nameservers hilft dann bei der Namensauflösung.

 

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Stand: 05.März 2002.