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Für den Einsatz des SaN-Modellprojektes "Chatserver" soll ein Server aufgebaut werden. Die Hardware sieht wie folgt aus:
K6 - 266 / 128 MB HauptspeicherDer Rechner soll zwei Netzwerkstränge verwalten können. Die Netzwerk-IDs sind 192.168.77.X und 192.168.78.X. Der Name des Servers soll INIS1 sein. Er ist der Primäre Domänencontroller der NT-Domäne INISNT. Der Name der Name der Internet-Domäne ist gymold.hh.schule.de. Dieser entspricht dem Namen, der vom Deutschen Forschungsnetz (DFN) zugewiesen wurde.
Die Etherlink III-Netzwerkkarte hat vor der Installation die I/0-Adresse 340 und den Interrupt 10 bekommen. Deshalb wird der Interrupt 10 auf dem Board reserviert. Die Eicon-Diehl-Karte hat aus vergangenen Installationen den Interrupt 5. Sie wird von diesem Board beim Start erkannt. Darum wird dieser Interrupt auch nicht gesperrt. Der Startvorgang soll von Diskette erfolgen. Auf dem Rechner wird der Startvorgang entsprechend im BIOS eingestellt.
Der Rechner wird per Reset neu gestartet:
Danach greift er auf die Installationsdiskette 1 zu.

Es werden Daten von der Diskette geladen.

Danach meldet sich der Rechner bald mit geladenem NT-Kernel.

Danach erscheint der erste Setup-Bildschirm

Durch Druck auf die <RETURN> starten wir die Installation.

Bei einigen Rechnern hängt sich der Rechner auf, wenn man die Hardwarekennung durchführt. Wir lassen die Erkennung einfach einmal durchführen.
Danach wird die letzte Installationsdiskette angefordert.

Nun werden die Ergebnisse der Hardwareerkennung angezeigt. Der eingebaute SCSI-Controller wurde erkannt.

Wir setzen die Installation fort. Dann erscheint ein Bildschirm mit dem NT-Lizenzvertrag. Dieser muss am Ende mit <F8> bestätigt werden.

Danach werden die weiteren Informationen der Hardwareerkennung angezeigt. Diese müssen meist nicht verändert werden. Wir belassen diese Einstellungen so, wie sie sind.

Nun muss eine Partition auf der Festplatte definiert werden.

Über die Taste <E> erstellen wir eine Partition der Größe 4000 MByte.

Diese Partition formatieren wir dann mit dem NTFS-Dateisystem,

Den Pfad für das Installationsverzeichnis geben wir standardmäßig mit \WINNT an und folgen damit dem Vorschlag des Installationsprogramms. Nun werden die Dateien in dieses Verzeichnis gespielt.


Danach wird - hoffentlich - der folgende Bildschirm angezeigt:

Nach dem Drücken der Eingabetaste startet der Rechner neu.
Nun wird zunächst die bestehende FAT-Partition in NTFS umgewandelt.
Danach startet der Rechner nochmals und meldet sich dann im Grafikmodus.


Wir geben die Daten der Schule ein.

Danach wird die Registrierungsnummer eingegeben.

Nach einem Installationsüberblick kommen wir zum Punkt Lizenzierung.

Die Anzahl der Lizenzen angeben, hier pro Server 25. Dann vergeben wir den Computernamen. Dieser muss im Netzwerk eindeutig sein. Wir verwenden den Namen INIS1. Jetzt legen wir den Servertyp fest. Da der Server die Rechte der Anwender kontrollieren soll und der erste Server im Netz ist, wird er zum Primären Domänen Controller.

Eine Notfalldiskette sollte erstellt werden.

Der Name der NT-Domäne ist später GYMOLD. Danach legen wir das Kennwort für den Administrator fest und bestätigen.

Da am Server nicht regulär gearbeitet wird, müssen nur wenige Anwendungen installiert werden. Wir belassen einfach diese Einstellungen.

Nun richten wir die Netzwerkkomponenten ein. Als erster wählen wir den Punkt "Direkt mit dem Netzwerk verbinden aus".

Den Internet Information Server lassen wir auch installieren.

Nun kommen wir zur Auswahl der Netzwerkkarten. Die Etherlink III wird über den Menüpunkt <Suchen> erkannt. Die Etherlink XL über den Punkt <Aus Liste auswählen> und dann <Diskette>. Die Treiber werden dann von der Installationsdiskette 2 der Netzwerkkarte geladen.

Als Protokoll wird nur TCP/IP ausgewählt.
Wir installieren zusätzlich noch die folgenden Dienste: WINS, DNS, RIP für Internet und der Unix-Druckdienst über den Menüpunkt aus Liste auswählen. Die Nachfrage nach Verwendung von DHCP verneinen wir, da das Netzwerk mit festen IP-Adressen arbeiteten soll. Die ausgewählten Dienste werden installiert.

Nun werden noch die Einstellungen der Etherlink III gezeigt, und dann werden die Netzwerkprotokolle festgelegt. Die Verwendung von DHCP wird verneint.
Nun geht es an die Einstellungen für TCP/IP.
Wir vergeben die Einstellungen von TCP/IP für die beiden Netzwerkkarten an .
Die 3COM-Etherlink III Karte enthält die IP-Adresse 192.168.78.200 und die Subnetmask
255.255.255.0. Die Gateway-Adresse ist 192.168.78.200. Die 3COM-Etherlink XL- Karte
enthält die IP-Adresse 192.168.77.200 und die Subnetmask 255.255.255.0. Die
Gateway-Adresse ist 192.168.77.200.Ferner tragen wir die Parameter für die dynamische
Namensauflösung (DNS) ein und die spezielle Namensauflösung über NETBIOS-Namen
(WINS).
Dabei müssen wir zwischen der NT-Domäne und der Internet-Domäne unterscheiden. Beim
Namen der Internet-Domäne richten wir uns nach der Emaildomäne, die uns von WiNShuttle
zur Verfügung gestellt wird, hier gymold.hh.schule.de.






Nun wird die Installation des Netzwerkes abgeschlossen. Zuvor wird der Name der NT-Domäne vergeben.
Es folgt die Installation des Internet-Information-Servers 2.0. Hier wählen wir alle Komponenten bis auf "Gopher" aus.

Die angegebenen Pfade bestätigen wir.
Nun stellen wir noch die Zeitzone entsprechend ein.
Die ATI-Grafikkarte wird erkannt und muss vor der Installation getestet werden. Bei den Einstellungen verwenden wir nur 256 Farben und die Einstellung 600 X 800. Das dürfte für die Arbeit am Server reichen.

Nun werden die Sicherheitseinstellungen geschrieben und danach ist der Server bereit für den ersten richtigen Start.

Der DNS-Server wird über den DNS-Manager eingerichtet. Diesen kann man aus dem Ordner Verwaltung (Allgemein) aufrufen.

Zuerst muss ein neuer Server hinzugefügt werden. Entweder gibt man den Namen (Server) oder die IP-Adresse (192.168.77.101) ein. Wir wählen den Servernamen Server.

Jetzt doppelklicken wir auf Zwischenspeicher. Dort sind die Stammserver des Internets bereits eingefügt.
Nun wählt man unter Optionen den Punkt Einstellungen. Dann wird das Kästchen Automatisch erzeugte Zonen aktiviert.

Diese kann man sehen, wenn man auf den Servernamen klickt und die Ansicht mit F5 aktualisiert. Es sind die sogenannten Reverse-Lookup-Zonen 0, 127 und 255. Sie erhalten zumindest einen NS-Eintrag (Name Server) und einen SOA-Eintrag (State of Autority). Eine Reverse-Lookup-Zone ordnet einer angefragten IP-Nummer einen Namen zu.
Für 127.0.0.1 wäre es immer der lokale Computer. Nach Doppelklicken auf 127.in.addr-arpa und dann hintereinander auf 0 und dann wieder 0 müsste dann der Eintrag local host erscheinen.

Einträge in der Reverse-Lookup-Zone werden als PTR-Einträge bezeichnet.
Bislang haben wir nun erreicht, dass bei einer direkten Verbindung mit dem Internet Host-Lookups zur Adressenauswertung an das Internet weitergereicht werden. Es fehlt aber die lokale Namensauflösung.
Deshalb muss nun eine Neue primäre Zone erstellt werden. Sie
ermöglicht es, dass einer Namensabfrage eine IP-Adresse zugeordnet werden kann. Man
klickt also auf Server und erstellt über Neue Zone eine neue primäre Zone.
Dazu wählt man
- Name der Zone : übliche wäre gymold.hh.schule.de (entsprechend dem
Namen der Emaildomäne) und
- Zonendatei : entspricht üblicherweise dem Namen der Zone (hier werden
die Adressinformationen gespeichert).

Nun sollte ein NS, ein SOA und ein A-Eintrag für den Host eingetragen sein. Falls der lokale Host nicht eingerichtet ist, muss er über einen A-Eintrag eingerichtet werden. Auch andere Rechner, die im Netzwerk bekannt sein müssen, werden über einen A-Eintrag eingegeben. Das Bild zeigt wegen der mittlerweile eingebauten zwei Netzwerkkarten auch zwei Einträge.

Für die eingetragenen Rechner muss nun noch eine Reserve-Lookup-Zone erstellt werden. Da es sich um ein C-Netz handelt, wird eine neue primäre Zone mit dem Namen 77.168.192.in-addr.arpa erstellt. Die Nummern ergeben sich aus der den ersten drei Ziffern der Serveradresse rückwärts gelesen. In diese Zonendatei werden dann die Hostadressen der Zone als.hh.schule.de als PTR-Einträge eingetragen.


Das Ganze wird für die zweite Zone wiederholt.

Der Computer wird neu gebootet, bzw. es wird unter Dienste DNS gestoppt und wieder gestartet..
Nun wird mit Hilfe des WINS-Managers - in der Gruppe Start - Programme - Verwaltung - der WINS-Server eingerichtet.

Es werden keine statische Zuordnungen hinzugefügt. Name und IP-Adresse entsprechen obigen Angaben (siehe Neuer Host).

Den DNS-Manager starten. Mit der echten Maustaste auf den Domänennamen klicken, und dann die Registerkarte WINS-Lookup wählen.

Dort geben wir die IP-Adresse WINS-Servers, nämlich 192.168.77.200, ein. Der DNS-Dienst sollte nun aktualisiert werden.

Nun kann der Rechner getestet werden. Dazu öffnet man die DOS-Box und gibt
nacheinander ein:


Wenn alle Anforderungen richtig beantwortet werden. dann kann man davon ausgehen, dass die Namensauflösung korrekt ist.
Die Karten wurden von uns im Rahmen von SAN gekauft (zwei kaufen und eine bezahlen). Nach unseren Erfahrungen sollte man sich direkt an Eicon.Diehl wenden. Örtliche Vertragshändler wissen im Regelfall nichts von dieser Aktion. Der Einbau in den Rechner lief einwandfrei, wie auch die Installation der Software. Irgendwie war das schon unheimlich. Aber es funktionierte alles sofort.
Die Karte wird in den Rechner eingebaut und einem freien Interrupt zuordnet. Dabei ist es sinnvoll, sich vorher schlau zu machen, welche Adressen und Interrupts belegt sind. Notfalls ruft aber auch die Karte während der Installation ein kleines Diagnostikprogramm auf.
Wir rufen das Programm Setup von der Diskette auf (bei CD: CDsetup).

Dort wählen wir Windows NT und "Deutsch".

Dann wählen wir die Diva Pro 2.0 aus.

Wir ändern den Interrupt auf 10 um. Die I/O-Adresse ist in der Regel o.k. Als Protokoll wählen wir EuroISDN wie angezeigt. Dann rufen wir noch das Diagnostikprogramm auf und überprüfen Interrupt und I/O-Adresse.

Die voreingestellten Parameter sind in Ordnung. Die WAN-Miniporttreiber werden vom RAS-Dienst benötigt.
Das Programm fragt dann an, ob der RAS-Dienst installiert werden soll. Er regelt die Kommunikation über die ISDN-Karte. Dort wird das RAS-fähige Geräte hinzugefügt und konfiguriert. Wir wählen ja und legen später die NT ins Laufwerk ein. Der Pfad für die NT-Dateien wird sicherlich falsch angegeben. Es sollte jetzt c:\i386 sein.


Wir klicken auf den Desktop das Icon "Arbeitsplatz" an und wählen dann das Icon "DFÜ-Netzwerk". Die Standardeinstellungen für Hamburg ist 040, keine Kennzahl und Tonwahl.

Wir erstellen eine neue Verbindung namens "Winshuttle" für WiNShuttle.


Es wird empfohlen für diesen Zugang auch die Option "Unverschlüsseltes Kennwort senden .." zu aktivieren. Dann wird die Rufnummer für den Knoten in Hamburg eingegeben.

Nach "Fertigstellen" werden die Telefonbucheinstellungen wie folgt bearbeitet. Als Menüpunkt "Wählen mit" muß natürlich dann Eicon-Diehl stehen.

WiNShuttle verwendet eine dynamische Adressenzuordnung. Die Adresse des Nameservers mit 194.95.246.252 muß angegeben werden.


Zuletzt wird der Zugangsname und das Passwort (vergl. WiNShuttle-Unterlagen) angegeben. Da der Rechner in der Regel gegen Fremdbenutzung abgesichert ist, kann die Option "Kennwort speichern" aktiviert werden. Das Feld Domäne bleibt frei, da es sich ja um keine NT-Domäne handelt.
Nun kann als Test das Einwählen ausprobiert werden. Startet man dann den Browser, dann kann lokal auf dem Server gesurft werden.
Wir legen die erste CD von Backoffice Server 4 ins CD-Laufwerk ein. Diese CD wird automatisch gestartet.

Das System wird mit dem Servicepack 3 geupdatet.

Es müssen die Benutzerdaten eingegeben werden.



Es wird kein Deinstallationsverzeichnis erstellt.



Nun startet der Rechner neu. Nachdem er das getan hat, werden die letzten Hotfixes eingespielt.

Nun wird wiederum neu gestartet.
Wird die CD nun wiederum eingelegt, dann startet das Installationsprogramm von BackOffice.

Als Option wählen wir "benutzerdefiniert".

Das Programm zeigt, wie viel Speicherplatz bestimmte Komponenten belegen würden.

Auf diesem Rechner soll nur der IIS installiert werden, wie auch der Proxy-Server. Die Auswahl der anderen Komponenten wird deaktiviert.

Die angegebenen Inhstallationspfade werden bestätigt.

Nun wird das sogenannte Dienstkonto festgelegt. Da normalerweise nicht mit dem Administratoraccount gearbeitet werden sollte, kann ruhig dieses Konto benutzt werden, sonst sollte man ein Extra-Konto einrichten.

Die Einstellungen für den Proxy-Server werden vorgenommen.

Die lokale Adressentasbelle (LAT) wird angepasst.

Die Einstellungen werden zur Überprüfung nochmals angezeigt.

Es wird zum Wechsel der CD aufgefordert.

Danach werden die Programme installiert.

Manche Installationen machen einen Neustart erforderlich.

Nach dem Neustart geht es weiter.

Das IPX-Protokoll wird nur intern eingesetzt. Diese Meldung kann "überlesen" werden.

Schließlich ist die Installation beendet.

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Stand: Januar 2000