Windows 2000 Advanced Server:
Installation

Vorbemerkungen

Das "richtige" Einrichten eines Servers ist eine wichtige Angelegenheit. Sollten hier aus irgendwelchen Gründen Fehler auftreten, so ist es meist günstiger, dass man die Installation wiederholt. Oftmals können Fehler, die bei der Installation auftreten, nicht wieder rückgängig gemacht werden. 

Der Rechner, der hier beschrieben wird, erhält den Namen ATLAS. Er soll zur Domäne gymold.hh.schule.de gehören. Diese Emaildomäne wurde der Schule vom Deutschen Forschungsnetz (DFN) kostenlos zur Verfügung gestellt. Der Rechner bekommt die feste IP-Adresse 192.168.77.1. Der Rechner sollte über mindestens 128 MByte Arbeitsspeicher verfügen und einen Festplattenplatz von mindestens 2 GByte. Prozessoren unterhalb von PII-400 sind kaum zu empfehlen. Der Rechner soll als Kommunikationsserver verwendet werden. Es wird eine aktive IDSN-Karte von AVM, die B1 verwendet.

Wir empfehlen das schrittweise Aufsetzen des Rechners mit der Sicherung des Servers über ein Imaging-Programm. Eine Alternative sind 2 Windows2000-Versionen, die auf dem Rechner installiert sind. Hier ist es möglich, die Installation, die nicht aktiv ist, auch über das Netzwerk zu sichern bzw. auf einen externen Datenträger. Wird eine solche Installation vorgenommen, dann empfehlen wir die Installation in getrennten Partitionen.

Installation

Wir installieren des System von einer selbststartenden CD. Alternativ kann über Installationsdisketten installiert werden, was in der Regel nur dann notwendig ist, wenn der verwendete Rechner schon etwas betagt ist und man sich fragen sollte, inwiefern dieser Rechner überhaupt geeignet ist.

Damit der Start gelingt, muss zunächst eine "beliebige" Taste gedrückt werden 

Danach wird der Rechner geprüft und eine Minimalversion des Windows2000-Kernels geladen. Danach werden von Standardtreibern für die Unterstützung der Peripheriegeräte, Schriften, Dateisysteme und Laufwerke geladen.

Danach erscheint dann der Willkommensbildschirm des Setups.

Wir drücken die Taste zum Fortsetzen des Programms, da wir keine beschädigte Installation reparieren wollen. 

Der folgende Hinweis wird insbesondere dann ausgegeben, wenn die Platte unformatiert ist. Dann erscheint der Lizenzvertrag. 

Dann erscheint der Lizenzvertrag. 

Erst nachdem man die Taste zum Annahme des Vertrages, nämlich F8 gedrückt hat, geht es weiter. Der Rechner hat schon eine Installation. 

Wir gehen deshalb in den unpartitionierten Bereich und erstellen eine Partition mit E. 

Danach formatieren wir die Partition mit dem NTFS-Dateisystem, um später einmal detaillierte Rechte für den Zugriff auf Ressourcen und Dienste vergeben zu können. 

Im Gegensatz zu NT4 wird hier nicht mit FAT formatiert und dann umgewandelt. 

Das Laufwerk wird nun überprüft und die Dateien zum Start von der Festplatte übertragen. 

Tauchen hier Fehler auf, dass Dateien nicht gelesen werden können, dann liegt das häufig nicht an einem defekten Datenträger, sondern eher an Fehlern in den verwendeten Speicherbausteinen. Danach wird der Rechner neu gestartet. Die Server-CD kann im Laufwerk verbleiben.

Nun meldet sich der Rechner im Grafikmodus. Je nach Rechnertyp kann es nun eine Weile dauern, bis wir zu einer weiteren Aktion aufgerufen werden. 

Je nach Rechnertyp kann es nun eine Weile dauern, bis wir zu einer weiteren Aktion aufgerufen werden. 

Der Rechner versucht nun, installiert Geräte zu finden. Das klappt in der Regel recht gut. Trotzdem sollte man nach Möglichkeit PCI-Komponenten verwenden.

Nun wird das Gebietsschema (beispielsweise die Darstellung des Datums) und das Tastaturlayout abgefragt.

Wir lassen es bei den Standardwerten. Danach werden die Daten des Lizenznehmers und der Lizenzcode von der CD eingegeben.

 

Nun geben wir die Anzahl der Lizenzen, in der Regel 25, ein. Als Lizenzmodus wählen wir pro Server, da wir nicht auf mehrere Server gleichzeitig zugreifen wollen.

Der Rechner bekommt dann den Namen Atlas und ein Passwort. 

Nun können wir aus den Diensten wählen, die einzurichten sind. 

Dabei entscheiden wir uns für den Indexdienst. Weiterhin wird der Internet-Information-Server ausgewählt. Hier aktivieren wir zusätzlich die Option FTP-Server. Unter Netzwerkdienste wählen wir den COM+-Dienst aus. Weiterhin soll der Server DHCP-, DNS- und WINS-Server sein. Weiterhin aktivieren wir den Terminaldienst, die Verwaltungsprogramme und den UNIX-Druck-Dienst.

Wir stellen jetzt die aktuelle Uhrzeit und das Datum ein. Die Einstellung von Sommer- auf Winterzeit ist aktiviert.

Bei den Terminaldiensten wählen wir das Remoteverwaltungsprogramm.

Nun werden die Netzwerkdienste installiert. 

Es wird der B1-Controller gefunden.

 Hier werden das Kanalprotokoll und die MSN angegeben.

 Letzteres ist in der Regel dann nötig, wenn man sich von außen auf den Server einwählen will. NUn geht es an die Konfiguration des Netzwerkes. Wir wählen die "Benutzerdefinierten Einstellungen".

Hier richten wir die IP-Adresse des Rechners und die Adressen des DNS-Servers wie des WINS-Servers ein.

Bei der Zugehörigkeit zu Arbeitsgruppen ändern wir nichts. Die Einstellungen werden später bei Einrichtung des Active Directory vorgenommen.

Die Installation schreitet fort.

Endlich ist es dann soweit.

Ergänzung:

Es wird empfohlen, das aktuelle ServicePack ( mindestens Version 2) für Windows 2000 zu installieren.

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joerg sylla-fiedelmeyer
Stand: Juli 2001