c't-LINUX-Kommunikationsserver

Version 1.7 / Dezember 1996 - Test-Installation an der G18.


Ein 386er mit 8MB-RAM wird mit neuer IDE-Festplatte (1,2GB) und Teles 16.3-ISDN-Karte ergänzt. LAN-Karte (3COM 3C509) war vorhanden. CD-ROM (ATAPI) wird für die Installation eingebaut, kann später wieder ausgebaut werden. Großhandelspreis für Festplatte + ISDN-Karte + LAN-Karte : ca 650 DM.

Die Installationsanleitung wird nach Anweisung laut Beipackzettel ausgedruckt und abgearbeitet. Die Installationsbeschreibung aus der c't-1.97 wurde als eigener Extrakt bereitgelegt und ergänzt um die eigenen individuellen Konfigurationsdaten.

Dieser "Installations-Fahrplan" wurde an den realen Ablauf angepaßt und steht als DOWNLOAD (WinWord-6.0-File: ct-inst4.doc , 27.7kByte) bereit. Er hilft als "Check-Liste" bei der Zusammenstellung der einzugebenden Daten, die während der Installation und Konfiguration anzugeben sind . Er enthält eine Übersicht über das Menü-System als Tabelle. Die Konfiguration der Arbeitsstationen wurde im www-Betrieb getestet. Die Schüler und ich waren sehr zufrieden. Die Arbeitsstationen laufen stabiler als bei einen Stand-Alone-PC, der ständig gekappt wird vom Provider, wenn er für einen Moment Daten austauscht und sich dann nicht mehr einwählen kann, weil alle Leitungen besetzt sind. Die Funktion als Gateway (= hier Zugangstür ) zum Internet über das LAN und Intranetserver wurde mit mehreren Stationen mit Windows 3.11 erfolgreich gestestet. Es stehen sowohl feste als auch dynamische IP-Nummern für die Arbeitsstationen bereit - IP-Liste hierzu kann nach dem DOWNLOAD (WinWord-6.0-File: ct-named.doc , 12.8kByte) selbst ausgedruckt werden. Die dynamische IP-Nummer mit DHCP-Protokoll ist vorzuziehen. Sie läuft sehr gut - bis auf die Fehlermeldung unter Windows bei m Start - aber damit kann man leben.

Für die Client-Konfiguration unter Windows 3.11 ist der TCP/IP-32-Treiber zu laden. Er kann von der c't-CD des Kommunikationsservers aus dem Verzeichnis software/win311/tcpip32 auf Diskette kopiert werden. Ersatzweise die tcpip32.exe , 690.5kByte herunterladen und entpacken=1,1MB. Dieser Treiber belegt als Windows-DLL keinen Speicher unterhalb von 1MB. Es werden nur der LSL und der ODI-Karten-Treiber vorausgesetzt.

Der Gesamteindruck ist ausgezeichnet. Wobei bisher nur der www-Dienst genutzt wurde. Der Einsatz in einem Netz mit einem LAN-Strang macht keine Probleme. Die Integration in ein größeres Netz mit mehreren Strängen werden wir anschließend erarbeiten.

Ich möchte hiermit allen Mut machen, diese Lösung zu testen.

Über die anderen Lösungen mit NetWare und NT werden wir demnächst berichten.

Edgar Landsiedel, G18 / IfL, Hamburg - 01.02.1997